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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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selben zu entsprechen. Eine Leichtigkeit,die er bald verlieren wird, wenn er denBegriff nicht fortdauernd bey sich gelten zumachen Sorge trägt. In dem Richtig - Erzö-genen ist diese Sorge; sie kann auch seynin dem, der sich ohne Leitung erhob; esfragt sich, was besorgt diese Sorge?

Sie sucht sich der Principien des Rück-gangs und Fortgangs so zu bemächtigen,dafs dieselben, in Verbindung mit der aufden Begriff der Tugend gehefteten Aufmerk-samkeit , die Gesinnung stets der innernFreyheit so nahe als möglich erhalten mögen.

Also, unter dem Schutze des Umgangsmit sich selbst, sucht der Mensch seine Be-schäfftigungen, seine Gesinnungsverhältnisse,und was er besitzt an Familien- und Dienst-verhältnissen , so zu ordnen, ihnen eine sol-che Totalwirkung auf sein eignes Gemüthabzugewinnen, wie es seiner geistigen Ge-,sundheit am zuträglichsten ist.

Das Gemüth mufs ausgefullt werden durchdie Summe der Eindrücke. Wie viel Em-