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Allgemeine practische Philosophie / von Johann Friedrich Herbart
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ihres Wollens, der Gesellung leisten: destowichtiger ist es, dafs dieser Beytrag derrichtige sey. Schon das ist tadelnswerth,wenn Jemand auch nur den, einmal vorhan-denen, Schwerpunct des gemeinsamen Stre-ben s, unbeachtet läfst; wenn Er seingleichviel ob grofses oder kleines Ge-wicht, ohne bedeutende Gründe so hinlegt,dafs jener Punct dadurch verrückt werdenkönnte. Denn alles schwächt die Gesellung,W'as die Glieder über die Art und dieZwecke der Vereinigung in Dngewifsheit.setzt. Aber freylich, nie wird die Gesel-lung einen festen Zweck haben, so langesie ihn aus den veränderlichen Umtriebender Privatwillkühr und der sich kreuzendenInteressen hervorsuchen mufs. Einzig dieErhebung der Gemüther zu den Ideenund auch diese nur, wenn sie zu einerpräcisen Anwendung der Ideen auf die ge-gebenen Bedingungen der äufsern Existenzfortschreitet, kann einen politischen Ge-dankenkreis hervorbringen, in dessen Mittewesentliche und darum dauerhafte Vereini-