Band 
Erster Theil.
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Diagramme im Sande. Und dies ist noch entscheidenderals die Erwägung, daß man nur die Wahl hat zwischender Voraussetzung, daß die ältesten Römer nicht nur un-wissend, sondern sinnlos einen auf keine Analogie derNatur und der Wissenschaft gegründeten, oder daß sieeinen von einem gelehrten Volk berechneten Kalender ge-braucht hatten. Mit Macrobius , der den Cyclus ver-kennt, anzunehmen, die ältesten Römer hatten, wenndie Iahrszeiten mit ihren Monaten nicht passen wollten,eine Zeit vergehen lassen die gar keinen Namen gehabthabe, heißt aus eigner Unkunde des Denkens selbst der ro-hesten Völker, die Römer unter die Irokesen an Barba-rei) herabsetzen. Nomulus wollen wir allerdings nicht un-ter die Astronomen rechnen, welches Scaliger verbittet;aber der Nahme des romulischen Jahrs kann und sollauch nichts weiter bedeuten als das ursprüngliche vor-latinische.

Darin aber fehlten wahrscheinlich die römischen Archäo-logen daß sie annahmen, beydes, der zehnmonatliche Ka-lender sey ursprünglich allein im Gebrauch gewesen, undnachher völlig aufgegeben. Jenes ist nicht wahrschein-lich weil er sich so genau auf den Mondjahrcyclus bezieht,daß gleichzeitige Ausbildung fast nicht bezweifelt werdenkann, auch der älteste volksgebrauchliche wohl nothwen-dig den Wechsel des Mondes beobachtete: und ein solcher,der sich den Jahrszeiten anfügte, auch wohl immer einBedürfniß gewesen seyn muß. Das letzte ist irrig: viel-mehr ist das zehnmonatliche Jahr unzweifelhaft nochlange nach der königlichen Herrschaft gebraucht wor-