Band 
Erster Band. A - G.
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A.

A 5 d r u ck.

®. in Ansehung derver-hältmßmäßigcn Anzahl dermöglichen, guten Abdrücke von ge-rochenen und von geätzten Plattenberichtet, ist zwar dir gewöhnliche,unter Gelehrten herrschende, und invielen Büchern befindliche Sage,wird aber von den Künstler« selbstkeinesweges bestätigt. Die Naturdes Gegenstandes, die Manier desKünstlers, und dergleichen Dingemehr, bringen sehr mannichfaltigeUnterschiede hierin hervor. Wennder eigentliche Kupferstecher mit demGrabstichel nicht tief eingehen darf,entweder, weil er, wegen der Klein-heit seines Gegenstandes, seineSchraffirungen nahe an einander le-gen muß, oder, weil sein gelindesOriginal ihn nöthigt, sie nur flachzu machen: so wird seine ganz ge-stochene Platte weniger gute Abdrückegeben, als eine ganz radirte, derenOriginal dem Künstler erlaubt hat,seine Züge tief einzuätzen. Von denbekannten, von H. Fiquet gestoche-nen Bildnissen, die aus einem gros-sen, in einen sehr kleinen Raum ge-bracht, und worin alle feine Zügedes Gemähldes beybehalten wordensind, haben schwerlich mehr» alsvier bis fünfhundert dergleichen Ab-drücke gemacht werden können. Undeben so verhält es sich allerdings auchmit geätzten Blättern, weiche, zumBcysp. B'eystiftzeichnungen darstel-len. Wohl aber kann eine geätzte,freye Federzeichnung eines Rem-brand oder La Fage öfter, als tau-sendmal, ohne Nachtheil für die Gütedes Blattes, abgedruckt ryerdeg.

Abenteuerliche

Zur Erwerbung richtiger Begrissevon dem eigentlichen Abenteurlichcik(nicht Abenthcuerlich) können, zumTheil wenigstens, die Aufsätze desGrafen Caylus, für 1s Féerie desAnciens, comparée à celle des Mo-dernes, im Uten B. der Hist. undMem. de PAcad. des Infcript. derDuodezausg. und fur l’Origine dsl ane. Chevalerie et des ane. Ro-mans, ebcnd. im 2zten Bd. derO.uartausg. — die Observations onthe Fairy Queen of Spenser byTh.Warton, Lond. 1772.3. 3 . 25 . (ver»glichen mit dem 2. 4. und ;ten derBriefe über Merkwürdigkeiten derLitteratur, Schleswig 17(6. 8- S.21. u. f.) — Letters on Chivalryand Romance von R. Hurd, Fond,1762. Z. Verm. in dem Zten B. sei-ner Moral and Political Dial. Lond.1776. 8- — die Mémoires furl'anc.Chevalerie, p. Mr. de la Curne deSt. l'alaye, Par. 1769 — 1781. 13 .3 Bd. ( auch in den Mémoires del’Acad. des Infcript. befindlich. )Deutsch von I. L. Klübcr, die bey-den ersten Bande, Leipz. 1736 —1788-8- r.Bd. — Th. Wartenspilfertat.on die origin of romandefiction in Europe, vor dein 1 fenBande seiner Hiitory of EnglifhPoetry, Lond. 1775.4. deutsch indem 3. 4. und ;ten Band desBrit«tischen Museums, von H. Eschen-bürg, Leipz. 1778. u. f. 8- (vergl.mit H. Sprengels Recensisn derfel^den in den Betrachtungen über dieneuen historischen Schriften, Altenb.1776. 8- B. i. St. 3. S- 43 -) — undeben desselben Auffirtz: Ueber dieA Ein-