2 A b g Abs
Einführung ber Galanterie durch dieRitterzerten, in den gemeinnützigenAufsätzen aus den Wissenschaften füralle Stände, i. 2. 3. 6. 7. ZtesSt.Rostock 17??. f. Nachr- von demRitterwescn der mittlern Zeiten, im%. Merkur, v. I. 1777. 2tes Vicr-lelj. S. 2e). — Ueber den Geist unddie Gesch. des Ritterweftus ältererZeit . . . Gorha 1786. 8- — u. a.m. brhülfi'ch seyn. — Zur Verthei-digung des Systems von Zauderenin Lasso' à befreytcm Jerusalem schriebH. Jaeobi Vins. lorg. Laüi, 6otr.1773. 4. — — S. übrigens denArt. Heldengedickt.
Abgüsse.
Außer dem, was der, von H. S.angeführte französische Schriftsteller,Felibien, in den Princ. de l’Archit.de la Scul.pt. et de la Peint. Liv.ll.Ch. 6. S. 245. der Ausg. von 1697.davon sagt, und das wirklich, inRücksicht auf das, wovon in demArtikel eigentlich die Rede ist, in sehrwenigem besteht, handelt der be-kannte Orestrio . . . Wien 1774.3.sTh. in dem 71. 72. und 7Zten Ab-schnitt des zweyten Bandes G. 438u. f. von Abgüssen von Gyps, undAbdrücken von Glas und vonSchwefel.
Abschnitt.
Ueber den Ursprung des Abschnittesim Verse hat Barreur (S- H. Schle-gels Ucbers. S. 191 und S-212.Ausg. vom I. 1770.) sehr metho-disch — oder lieber unmethodisch —philosophirt; besser ist, was er, wennman es auf den Vers anwendet, inseinem größern Werke (in H. Ram-iers Uebcrs. B-4- S- '35- 4teAusg.)und was Marmontel in dem sieben-ten Kapitel der Post. franç. ( D- 1.0 . 261 u. f. Par. 1763. 3. ) davonzagt. Hrn- Ramiers eigenes Kapi-
A b z
tel in dem Werke des ersiern (B. iS. >63) „von der deutschen Vers-kunst" — so wie Hrn. SchlegelsAbhandlung, „von der Harmoniedes Verses" (bey f Batteux B. 2.S. 477) — und der vierte Abschnittdes achtzehnten Kapitels der Ele-ments of Cridcism von Home, kön-nen den vorstehenden Artikel ergän-zen helfen. —
Abzeichnen, auch Durch-zeichnen.
Das, von H. Sicher zum Durch-zeichnen (nicht Abzeichnen) angege-bene und aus dem bekannten Werkedes Abr. Bosse (S. 19 und 23. Ausg.vom I. 174;) genommene, vor Zei-ten also wohl übliche Verfahren,würde, auf alle Fälle, die Zeichnungselbst entstellen, und läßt allenfallsnur von Künstlern sich anwenden,welche selbst die Zeichnung gemacht,und zu diesem Behufe gleich einge-richtet haben. Auch daS mäßigsteDrucken mit dem feinsten Stifte würdeauf einer guten, und sogar ntd>t aufschr dmmem Papier befindlichen Zeich-nung, Striche zurück lassen. Nochmehr aber würde' diese durch das,von dem H. S. vorgeschlagene Fär.ben derselben auf der unrechten Seiteverdorben werden. Um solche alsoauf dasjenige Papier zu bringen, vonwelchem eigentlich sie auf die Platteaufgetragen werden soll, bleibt demKünstler nichts übrigst als zu irgendeiner Art von getränktem Selpapierseine Zuflucht zu nehmen. Nur mußer solches vor dem Gebrauch sorg-fältig mit. Semmel abreiben, weildas Oel sonst sehr leicht in die Zeich-nung selbst übergehen, und sic fieckigtmachen kann. Das mit Terpentin-spintus zubereitete, von H. S. er-wähnte Papier führt noch Überbeinden Nachtheil mit sich, daß es sehrleichte bricht; auch fallen die, dar-auf .gemachten Striche nicht allein
zu