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zu breit ans, sondern d-r'Rand die-ser Striche wird auch, selbst bey demgelindesten Drucke, undurchsichtig,und erschwert also das genaue undrichtige Auftragen der Zeichnung aufdie Platte. Allen diesen Weitlüuf-tigkeiten und Unbequemlichkeiten hilftdas, in England, zum Durchzeich-nen besonders erfundene, und frey-lich in Deutschland noch nicht allge-mein bekannte, gilbliche, sogenannteDelpapier ( OH • paper) ah. Esscheint mit demjenigenOelfirniß, des-sen man sich zu der Ueberziehung derLuft-Ballons bedient, zubereitet zuseyn, und ist nicht allein vollkommendurchsichtig, sondern nimmt auch diefeinsten Bleystiftsteiche an. —
Aber mit diesem Durchzeichnen,oder mit diesem Auftragen der Zeich-nung auf ein dergleichen Papier, istdas Auftragen derselben auf diePlatte, oder das eigentliche Auf-zeichne, i derselben noch nicht gemacht.Die Platte des eigentlichen Kupfer-stechers muß, zu diesem Behufe, aufeben solche Art, als die, zum Aetzenoder Radiren bestimmte, Platte ge-gründet werden; und, nachdem un-ter den, auf Oelpapier gemachtenUmriß der Zeichnung, ein, mitRoth-stenr bestrichenesBlatt von denialler-feinsteu, aber geleimten, sogenann-ten sinestschen Papier dergestalt ge-legt worden, daß die gerökhete Seitedesselben gegen die Platte gekehrt ist,wird, vermittelst einer, etwas stiiin-pfen Nadel, und mit schwachen Druk-kcn, der Umriß auf die Platte auf-getragen, oder sichtbar darauf ge-macht. Daß beyde Blatter vorhermit Wachs an die Seiten der Plattefestgemacht, und nach aufgetrage-nen Umrissen mit Vorsicht weggenoM-wen werden müssen, vorzüglich wenndie Zeichnung sehr ausgeführt ist, sowie, daß der eigentliche Kupferstecher,wenn er die, auf feiner Platte abgt-druckten Umrisse seiner Zeichnung,mit der Nadel darauf eiligmffen hat,
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den vorher gedachten Grund wiederwegschmelzt, ist bekannt.
Académie».
Da die, von H. S. angeführte, und
bekannte Lettre à un amateur de lapèinture, nur von sehr wenigen der-gleichen Akademien Nachricht giebt,und auch das, bey H. ReinholdsStudium der Jeichenkunst und Mah-lerey, Gött. -77--8-und das, bey
H. Prangens Akademie der bildendenKünste, Bd. 2. S- 4? ». f. Halle1787. 8- befindliche Verzeichniß der-selben keinesweges befriedigend isikso will ich das, mir hierüber bekannte,hersetzen. Zuerst erhellt aus eine«Briefe des Tom. Teniavza an denGr. Algarotti (in dem «Feit Bd.S. 327. der Raccolta di Íetteíesulìapittura, foult, ed arcbit. Rom. >766.4.) daß die Venetfaniscbett Mahlerschon im I. 134;. und also früher,als die, von H. Sulzer angeführtenFlorcntinischen Künstler, eine der-gleichen Innung, eben auch unketdem Schutze des H. Lukas. errichtethaben Zu Floren; ist indessen auchnoch eine besondre Académie der Bau-kunst von Giovb. Nelli, im I. 1758errichtet worden. Und dann befin-den dergleichen Mahleratadenuen iNItalien sich, zu Kom, gestiftet nii»eingerichtet von Fed. Zucchero, int
I. 1593, Diese gicng aber mit deinTode des Alant. Vacca, bereits iittI. i 599 ‘ wieder ein (S. Orlg. 0progr. dell* Acad. del disegno detPitt. Scult. ed Archlt. di Roma»race. da Dom. Alberti, Pav. 1603.4. und dic Bibl. deIl‘eloqlietizaifa!»von Aonranini, B- 2. S. 4>v. Von»i?s3- 4.) Ini 1 .17,5 wurde siezuletzt wieder erneuert. (S. die Or-dine e Stamti deli’ Acad, del Di»íegno di S, Luca diRotiia,
4. und Notifie délié Acad, erettsIn Koma da!! Papa Bénedetto XIV.R, 174c, 12.) —- Zu das
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