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in Künste und Wissenschaften abthei.len lassen; die \edi)fe Betrachtung istin so ferne eine Erläuterung der fünf.tcn, als in ihr die Frage, ob es nocheine Kunst geben könne, welche, wiedie Musik durch Harmonie und Me-lodie der Tone, so durch eine ähn-liche Zusammensetzung von Farben,auf das Her; zu wirken vermöge,untersucht, und aus dem vorher fest-gesetzten Wesen der Tonkunst, erwie-sen wird, daß ein Farbenclaviernichtfähig sey, auf solche Art,' wie dieTöne, unsre Emosindnng-un.d Phan-tasie in Thätigkeit zu fetzen; in dersiebcnren Betrachtung wird das Ei-genthümliche der verschiedenen schö-nen Künste, aus der Verschiedenheitdxs Zustandes der Empfindsamkeit,welche die verschiedenen schönenKunstwerke hervor bringt, und ausden verschiedenen Mitteln derselbenzu der Erreichung ihres Zweckes, sowie die Gränzen der verschiedenenschönen Künste,aus diesen ihren Mit-teln , und diesem gemäß die verschie-nen Dichtungsarten bestimmt; derite, zu dieser Betrachtung gehörendeCoeurs enthält eine nähere Uebersichtder OcducrioN der verschiedenen Dich-tungsarten, welche der Verfasser inzwey Gattungen überhaupt in soferneintheilt, als ein Jdeenganzes, oderein dichterischer Stoff, von dem Dich-ter entweder mit dem Ausdruck eige-ner Leidenschaft, oder ohne denselbenbearbeitet werden kann; der 2 te Ex-kurs handelt allgemein von dem Ver-hältnisse zwischen den verschiedenenDichtungsarten und den verschiede-nen Sylbenmaßen; der gte von demUnterschiede zwischen Ode, Elegieund Lied; der qte von der Fabel unddem Epigramm; in der acdren Be-trachtung (in dem Werke ist sie nocheinmahl, die siebente überschrieben)wird der vorher festgesetzte Begriffvom Kunstwerke, vermittelst einer ge-nauern Bestimmung dessen, was Em-pfindsamkeit ist, ausführlicher ent-
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wickelt; und in der neunten (verach-ten) die Möglichkeit allgemein gelten-der Vernunftprincjpien für die Be-schaffenheiten der Werke der schönenKünste daraus, daß, jede Darstel-lung eines bestimmten Zustandes dergerührten Empfindsamkeit sich aufeine Reihe bewußter Handlungen ei-nes vernünftigen Wesens, wegen ei-nes Zweckes, gründet, hergeleitet,und die, von der Vernunft, in Be-ziehung auf jene Werke, aufgewor-fenen Fragen, so wie der Jnnhaltder folgenden Theile des Werkes an-gegeben. Ucbrigens hat diese Schriftzu ein paar besondern Aufs. in derNeuen Bibl. der sch. Wissensch. 23 . 45 .E. i und B. 47- S. z>. Anlaß ge-gegebcn, worin mehrere Behauptun-gen dcö Vers. geprüft worden sind.)— Imm. Ranr (Critik der Urtheils-kraft, Berlin 1790. 3. In der Ein-leitung wird, das Princip der for-malen Zweckmäßigkeit der Natur,als ein transscendentales Principder Urtheilskcaft aufgestellt, und ge-zeigt, daß, mit dem Begriffe von je-nem, das Gefühl von Lust verbun-den, und daß die letztere blos in derForm des Gegenstandes für die Re-flexion gegründet, und ein Urtheilüber einen Gegenstand, dessen Formder Grund einer Lust (oder schön) ist,als allgemein gültig angesehen wer-den kann; daß denmach der Ge-schmack, oder das Vermögen, durcheine solche Lust zu urtheilen, obgleichdieses Urtheil auf keine Gültigkeit apriori Anspruch machen darf, demrdoch in so fern der Critik unterwor-fen ist, als der Grund zu jener Lustin der allgemeinen Bedingung derreflecticenden Urtheile, nämlich inder zweckmäßigen Uebereinstimmungeines Gegenstandes mit dem Ver-hältniß der Erkenntnißvermögen un-ter sich, liegt; daß aber, weil auch eineZweckmäßigkeit des Subjectes in Au.'sehung der Gegenstände, und nichtblos ihrer Form, sondern selbst ihrenC 2 Unform