Band 
Erster Band. A - G.
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58
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Zeitpunkte, schrieb ein Gedicht, TheDreme, in welchem dem, unter demSausen der Winde, an der Seeküsteeingeschlafeneii Dichter, ein ausneh-mend schönes Frauenzimmer erscheint,welches sich Erinnerung (Remem-brnnce) nennt-, und ihn zuerst in dieHölle, dann ins Fegefeuer, welchebeyde im Mittelpunkt der Erbe lie-gen, hierauf, durch Erde, Feuerund Wasser, und durch die Planeten,in den Himmel, und endlich auch indas Paradies führt. Auch der Staatvon Schottland (Commonwealth)erscheint redend darin. Seine sämmt-lichen Werke sind Lond. 1586. 4.Edinb. 1709. i2. gedruckt.)— Th.Saekville, Gr. v. Dörfer (f 1608-Seine Einleitung zu dem blinour okMagistrates, Lond. 1559.4. >610.4.ist ganz in der Manier der Allegorie.Der Kimimcr ( 8orrow ) führt denDichter in das Reich der Schatten;in der Halle der Hölle findet er dieGewissensbisse, Schrecken, Rach-sucht, Geiz, Sorge, das hohe Al-ter, Krankheit, Hunger u.d.m. wel-che sämmtlich sehr glücklich characte-ristrt sind. In Warton's klisi. okEngl. Roet. B. Z. ©.221. sind Aus-züge daraus, und das Leben desVcrf. in Cibbers Live? of the Roots. . . . Bd. 1. S. 55. befindlich.) —Esm. Gpenfer (f , §98- - Daß dieDarstellungsart der allegorischen Per-sonen in dem vorhergehenden Ge-dicht, das Muster der Fairy-Queen,gewesen, ergiebt der. Augenschein.Spensir hat seine Geschöpfe nicht mitmehrerer Kraft und Wahrheit, undVollkommenheit dargestellt, als Sack-ville die seinigen. Aber freylich istsein Gedicht von einem weit großemUmfange. An einem zwölftägigenFeste, welches die Feyenköniginngiebt, werden dieser, an jedem Tage,zwölf verschiedene Klagen vorge-bracht; und, um diesen abzuhelfen,schickt sie zwölf Ritter aus, derenjeder das Muster irgend einer Tu-

gend, als Heiligkeit, Mäßigkeit, Ge. £rcchtigkeit, Keuschheit, u. s. w. ist, «und dessen Thaten immer ein beson- nderes Buch füllen. Der Hauptheld •ist Prinz Arthur, welcher allen jenen "Rittern, in ihren Unternehmungen, / qbcysteht» um zum Besitz der Priuzef. ' »,sinn Gloriana (des wahren Ruhmes) chzu gelangen. Uebrigcns liegt den «jAllegorien des Gedichtes nicht immer »1ein wirklicher Sinn zu Grunde; oder d<»zieht immer läßt bey ihnen sich et- bjwas denken. So wird, z. B. inder deSchilderung der Königinn Alma Lc(Seele, B. II. Cant. 9. Str. 21 u.f.) dc

der Körper als ihre Burg, und die £

verschiedenen Theile desselben, als 51die Theile dieser Burg, die Zunge inals der Thürsteher, die Nase als daS b<Fallgatter, der Mund als das Thor, F,und die Zähne, als die Wache darin wdargestellt, welche, indem die Köni<ginn bey ihnen vorbeygeht, äussre- 1bett, und ihr ihre Ehrfurcht bczeu- b<gen. Eben so finden in der Schil- dcderung der Küche in dieser Burg r.(des Magens, und Unterleibes) sich QDinge aus den wirklichen Küchen feder Zeit, welche keinesweges das Ge- Ligenbild der, von dem Dichter abge« Szweckten Darstellung dieses Theiles fedes menschlichen Körpers find. Und d<im 5ten Ges. des gten Buches, Stro- ^phe '33 u. f. kommt Scudamore z« ^dem Wohnsitze des Kummers, das Theißt, er wird aus einem glücklichen ßein unglücklicher Mensch; allein der 0 <Dichter hat ihn schon vorher als ei- vcnen höchst leidenden dargestellt. Be- dcsonders aber inacht die Vermischung Ader allegorischen Wesen dieser Art niil diden Wesen, und den Bildern ans Ader christlichen Offenbarung eine un- ^angenehme Wirkung. Seine Dneffa J(ß. 1 . Cant. 7. Str. 16 u. f.) ist aus 8.den Begriffen von einer romantische» 8«Zauberinn, und dem rothen Drache» dcund der großen, in Scharlach ge>kleideten Hure, aus der Apokalypse vzusammen gesetzt; in der Burg des m

Orgoölie