mit den daselbst befindlichen Epit.und inscript. Oresd. 1732. 8-) —UPill. <Eolöett>y (Epitaphs, Lond.1754, 12. 2B.) — Unzen. (SeiestCollect. of Epitaphs, Lond. 175g-12.) — T. webd (Collect. ofEpi-taphs 1776. 8- 2 Bde.)— I.Bow-den (The Epitaph - writer, cotn-prizing upwards 6oo(ober erdichtete)(Epitaphs . . . withaneffay uponEphaph-writing, 1791. 12J — DeIa Place (Rec. d’Epit. serieníes, ba-dines, iatir. etburi. ßrux. 1782* 12.3 Bde. '! —
Auch ist noch zu bemerken, daß diefrühern französischen, so wie meh-rere englische Dichter, Grabschrif-ten auf die merkwürdigsten Personenihrer Zeit verfertigt und in ihrenWerke» hinterlassen haben; Dichte-reyen der Arr scheinen damahls ebenso sehr Mode gewesen zu seyn, alsdie neuern Leichengedichte; unterden crsiern haben, unter mchrern,deren gemacht, Ant. de Cotel, Phil.Deoportes, Cl. Morenne, Vauque-lin, Vertäut, Desplanches, Loys,Nervezr, Corval Sonnet, Daudi-guier u. a. in. von den letztern ist Pope,als Verfasser verbessern, bekannt. —
Auftritt.
Was Hr. Sulzer in diesem Artikelvon der nothwendigen, oder, wie ersich ausdrückt, aus Vev Natur 0erSacke, hergeleiteten Verbindungder verschiedenen Auftritte sagt, istwohl nicht aus der Natur der Sache,sondern aus dem fran;ösiscken Dra-ma, und den Kunstrichtern dieser' Nation abstrahirt; denn wenn, wiedie Erfahrung es lehrt, die Täu-schung nicht, durch das Gegentheilgemindert, und, auch in der Natur,eine ganze Handlung sehr oft ausge-führt wird, ohne daß alle Augen-blicke, oder alle Theile derselben, aufdiese Art mit einander verbunden,oder aneinander gekettet wären; so
kann die Vorschrift unmöglich in derNatur Oer Sacke gegründet seyn.Unstreitig ist diese ganze Lehre, ausdem allgemeinen Begriff einer Hand-lung entstunden; aber allgemeine ske-lettirte Begriffe muß man ja nichtgänzlich auf Darstellungen von Din-gen, welche sich wirklich eraugnel ha-ben, oder die wir vor unser» Au-gen sich sotten eraugnen sehen, an-wenden ; das ist nichts, als falscherGebrauch der Philosophie, von wel-chem, wie mir dünkt, in der Theo-rie der Künste, nur zu viel Spurenzu finden sind. Wenigstens laßt sich ;diese Lehre schlechterdings nicht ausden Beyspielen der Alten herleiten;und wenn Hr. S. es blos als eine .Eigenthümlichkeit der englischenBuhne ansieht, daß zwey Personenabtreten » und zwey andre auftreten,ohne daß zwischen dem, was dieseund was jene sagen, eine Verbin-dung wäre: so scheint er sich hier garnicht der, auf uns gekommenen,Werke der Griechen und Römer er-innert zu haben. Zwar war beyStücken, deren Scene gewöhnlichein öffentlicher Platz ist, dieses viel-leicht natürlicher,, als bey solchen,welche in geschlossenen Zimmern oderHäusern spielen ; allein selbst Corneillesah diese Verbindung nur für Zierde,nicht für Regel an; und Diderot inseiner Abhandlung über die drama-tische Dichtkunst hinter seinem Haus-vater (S- 296 der Ueb. 2te Aufl)sagt: „Terenz läßt das Theatcrwohldreyinahl hinter einander leer, unddas mißfällt mir, besonders in denletzten Aufzügen ganz und gar nicht;... es scheint eine große Verwir-rung anzuzeigen.- — Auch haben 'unsre mit diesen Künsten so hochprah-lenden Nachbarn jenseits des Rheinsnichts, als den Schein derselben,wie esLessing in seiner Dramaturgie,bey Gelegenheit der VoltairischenMerope (l. S- 357) anschaulich ge-nug gemacht hat. Die Sache scheint
also