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also nur dann ihren Werth zu haben,wenn sie der wirklichen völlige» Dar-siellung der Begebenheit oder desCharakters, welche der Dichter un-ternommen har, gar keinen Eintragthut; dieser muß sie untergeordnetbleiben. Freylich aber darf, werdieses nichr kann, jenes nicht »er-nachlaßigen; denn, was stellte eralsdenn noch von einer Handlungdar, wenn er nicht das Gerippe da-von darzustellen weiß?— Nebrigensist, was Hr. S- sagt, wie man esleicht denken kaun, eben das, wasAubignac im 5 ten Kap. dîs zten B.s. krac. du l'heacre (l. 220. Amst.17,5.8.) ausführlicher lehrt. DasWichtigere bey der Lache, wie nam.lich einzele verschiedene Auftritte an-zulegen , und durchzuführen flud, u.d. ni. ist gänzlich darin Übergängen-Diderot handelt davon an dem an-geführten Orte (S. 288 u f.) WasLmlhava in dem « 2ten Kap. des er-sten Theils seiner Arc de la Comé-die (S. 223) so wie in dem folgen-den davon sagt, geht ganz auf dievorhergedachw Verbindung der Sce-nen. Auch Larteux in seiner Ein-leitung (2. S. 232 ». f.) tragt dieSache eben so vor. —
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Von den einzeln Aufzügen des Dra-ma handeln wcilläuftiger Anbignac(In dem 5 ten und 6ten Kap. desZken B- seiner Pratique du Theatre(l. S. 1 <J5 II. f.) — Lailbava (Im15ten und löten Kap. s. Art de JaComedie (Th. i. S. 274 U. f.) —
Augenblick.
DervonHrn.Sulzer vorgeschlageneAugenblick, in so fern er von demMahler zu nutzen war, ist unter an-dern , schon von Coypel genutzt wor-den; und ist nämlich in so fern ebenderselbe, als in ihm zugleich die
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Sonne verfinstert wird, und die Tod.ten auferstehen. Indem Staunen,Furcht und Schrecken auf den zumTheil gen Himmel gerichteten Ge-fichlern der Beystehenden herrschen,ösuen sich, mitten unter ihnen. dieGräber, und ein Todter steigt dar-aus empor. — Uebngens wäre eineUntersuchung, dünkt mich, ob ein,im Anfange oder in der Mitte, oderganz am Ende einer Begebenheit,liegender Augenblick Vorzüge habe?— Ob und wenn der Mahler bey ei-nem aus der Geschichte gewähltenAugenblick, nicht noch von ter Art,wie er in der Geschichte liegt, odererzählt wird, gänzlich abgehen könne?u. d. m. an ihrer Stelle gewesen. —Ueber die Wahl des Augenblickesfinden sich wii Laocoon (G. 178.ntc Auög.) Bemerkungen, so wiein dem 1 -ten Kap. des 2ten H. vonLa,reffe großem Mahlerbuche, lehr»reiche Winke.
Ausarbeitung.
Au welcher Art von Gemählden fichAusführlichkeit am besten schicket,und welches die Eigenschaften einergeistvollen Ausführung sind, hatHagedorn in den Betrachtungen überdie Mahlerey, S. 423 1111075911. f.gezeigt. — Von dem Genie und dermechanischen Ausführung handeltJof. Reinolds in einer, im 3, ten B.S. i u. f. der Neuen Bibl. der fch.Wissenfch. übersetzten, im 1 .178»gehaltenen Rede.-
Ausbildung.
Da bey den gesammten schone»Künsten eine doppelte AusbildungStatt hat; eine für die Sinne, aufwelche sie zunächst wirken, und einefür den Geist: so scheinet dieser Ar.tikel, da diese Falle nicht darin ge«nug unterschieden, da darin nichtbestimmt ist, welcher Art von AuS-K 2 bikdung,