B e r
B e r
206
Erasmus gerichtet.) — Dan. Aav>baco (Délia Eloq, Dial. . . . Ven.I557. 4.) — Eiul. Becelli (Elaw.sdélia Retor» antica, ed uso déliamoderna . . Ver. 1735.4. 2B.)—-LnS. Anr. Mucarori (Délia dignicàdélia Eloq. volgare . . Ven. 1750.8- Lat. durch G. Trautwein, Oenip.1757. 8-) — Derrinelli (Jn
f. Saggio sulP Eloquenza (Opéré,
Ven. 1782, 8- im UM B.) handeltdas ite und 2le Kap. S- 7 u. f.Dell Eloquenza in generaie undDell Eloq. in partìculare.) --
In französischer Sprache: Guil.Vu Vair (Traité de l’Eloquencefranc, et des raisons, pourquoi elleeff demeurée si baffe, Par. 1614.8.tmd tn s- Oeuvr. Rouen 1621. 8-S- 50 1. Der Verf schränkt sich aufbloße gerichtliche Beredsamkeit ein;und findet die erwähnten Ursachendarin, daß es an großen Angelegen-heiten , und wichtigen Belohnungen,so wie dem französischen Adel an Nei-gung zum Studio der Beredsamkeitfehlt, und daß die Beredsamkeitgroße Talente und viel Uebung er-fordert. Der übrige Theil seinesWerkes enthalt eine Analyse der bey-den berühmten Reden des Aeschinesund Deniofthenès für die Krone undder Rede des Cicero für den Milan.)
— Dupce (Portrait de PEloquence,Par. 1Ó20, 8-) — Ungcn. (Tableaude Porateur franc. L) 001624. 12.)
— Frc. öc l« Moche le X>ayet(Consideradolis für l’eloquencefranc. Par. 1638- >2. und im ZtenB. S- »89- f- Oeuvr. Dresd. 1756.
g. Nur in der Harmonie des Perio-den findet er die Franzosen den Altengleich/ Wer sollte dieses von einemSchriftsteller, der so gut, wie LeBayer, die alten Sprachen kannte,glauben!) —- Jean L.Gue; oeäl-sae (f 1654. In si Oeuvr. div. Par.1Ò44. 4. 1664. 12, handelt derDilc»sixième, von der großen Beredsam-keit, welche er der Eloquence de
montre et de vanité, die in den spä-tern Zeiten Griechenlandes Modewurde, entgegen setzt; von jener be<haupter er, daß sie durch die Kunstallein nicht erlangt werden, und daßnian alle Vorschriften des Aristote-les auswendig wissen könne, ohnedeswegen ein besserer Redner zu seyn.Und in den Derniers Entretien- deIVir. du Mas avec Mr. Balzac, Par.1656.4. handelt das vierte und fünfteGespräch von der Beredsamkeit. Jndem erster« will B- daß die dinierngänzlich auf alle gerichtliche Bered-samkeit Verzicht thu», und an dergeistlichen allem sich halten, zu die-ser aber die Vorschriften blos ausden Werken der Kirchenvater schöpfensollen, weil es einem Christen nichtgezieme, sich von Heiden Regeln vor.schreiben zu lassen. Jn dem zweytenermähnt er die französischen Schrift,steller, die Schriften der Akademiezum Muster zu nchmeu, damit dieReinheit der Sprache erhalten wer.de. Uebrigens will ich gleich hier de.merken, daß über Balzae's Ver-dienste um die französische Beredsam-keit .viel Streit geführt worden ist.Diejenigen, welche blos das Ohrzum Richter machten, glaubten ihnnicht genug erheben zu können; undes war eine Zeit, wo er als ein all-gemeines Muster angesehen wurde.Noch Trublet war sein eifriger Lob-redner (S. Effais fur div. sujets deLitier. Par. 1762. 12. B. 1. S-227h. f.) so wie Sabatièr (Des troisSiècles, Art. Balzac). Auch laßtes sich wohl nicht laugnen, daß erder französischen Prose zuerst Wohl-klang gegeben hat. Vor ihm dacht«man an Styl garnicht; man glaubt«genug gethan zu haben, wenn mattnur nicht barbarisch sich ausdrückte.Aber, meines Bedünkens, ist feilteigener Styl immer manierirt, im-mer erkünstelt, me natürlich. Im»mer beschäftigt ihn der Ausdruck,'und die Kunst, nie die Sache ftlbch
vk»