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>es von andern erzählt hatten, diese êfü lies) von sich selbst erzählten, oderdie sich selbst zuschrieben, und so dielie s i bloße Erzählung in das ungefähr,l>er ^ was wir jetzt Monolog nennen, odersich selbst in diejenige Person verwan-ch' Kelten, welche sie lächerlich machen»b wollten. Der Vorfall wurde dadurch
^ anschaulicher, und mußte folglich
mehr Vergnügen erwecken. Daßsich dieses vollkommen mit den Forc-ît schritten des Drama überhaupt ver-ur- trägt, sieht man noch ander Art undm Weise, mit welcher sich die Hekuba,die Phönizierinnen,, die Vachantin-)fr ' tien , und a. St. m. des Euripidesnid eröfnen. Wenn auch das vollkom-i u ' inen von diesen Eröfnungen gilt, wasLessing ( Dramat. blo. 48 und 49)W behauptet hat: so zeigen sich dochli (K sichtlich die ersten Anfänge der dra-matischen Kunst darin. So gut,M wie Polydor, z. B- die Zuschauer be-ll»^ richtet, woher er kommt, und wie
wt er dahin gekommen ist, u. s. w. ebenu^' so gut konnte auch eine andre Per-son eine ganze, lustig, oder lâcher«twj liche Geschichte von sich den Zu-schauern mittheilen; und brachte dieseà Art der Erzählung schon dem eigent-lichen Drama näher, wenn sie die,M jedem darin berührten Vorfall ge-mäße Empfindung immer auszu-"i' drücken, und diejenigen, welche sie& darin redend oder handelnd einzufüh»M ren genörhigt war, oder einzufüh-ren für gut fand, durch GebehrdeBß und Ton der Stimme nachzumachen
suchte. Genug, daß dadurch alleini** begreiflich wird, wie das Drama,
eril, anfänglich, nur Einen Schauspie-
¥’ ler haben, oder nur aus Einer Per«
l st' son bestehen, und doch schon Drama
heißen konnte. Auch wissen wir aus■f der Art und Weise, wie, z. B. vor-
î bem die Passion in der christlichen
# Kirche abgesungen wurde, und wie,
wl» dem Loubere zu Folge (Ostcripc. 6u
de Siam. Amst. 1714. g.P 2 E>d.) die Chinesische Komödie gc-
spielt wird, daß Erzählung undDrama sich vereinen lassen, und beyrohen Völkern immer mit einandervereint sind. Und wie hätte dennauch erst Krates die Komödie in dra-matische Form gebracht, wenn dieErfinder der komischen Masken, undPrologen, so wie diejenigen, welchezuerst mehrere komische Schauspielereinführten, unbekannt waren? Nochmehr erhellt dieses aus dem, wasAristoteles von diesem Dichter selbstsagt. Er soll zuerst von der jambi-sche« Art der Komödie (ixftßiHtjsiisa t«) abgegangen seyn; und wennman nun auch nicht aus einer an-dern Stelle in den Schriften desPhi»losophen (»6 Republ. Lib. VII. c. 17.)wo, Iamben und Komödien zu se-hen, den Knaben untersagt wird(rovç âe 1 /euiTÉpovç ovr’ lolfißmv , ou-rs KtafioiSixi d'sxTxi; vo/j.od’erTjrsov)
schließen will, daß es, noch zu sei-ner Zeit, eine besondre dramatischeDichtart, Jamben genannt, gege-ben habe: so läßt jener Ausdruck,im Zusammenhange, sich wenigstensdoch nicht auf das, was sonst auchdurch Jamben bezeichnet wird, aufbloße Satire ziehen. Ferner soll Kra-tes den Inhalt und die Fabel derKo-mödie zuerst allgemein gemacht ha-ben («aSökovTötet Xóyovç rj u.v$ovç) ;
folglich muß diese Fabel, wenn ereine solche Veränderung mit ihr vor-nehmen sollte, denn doch vor ihmschon da, oder die Thorheiten undGebrechen, welche verspottet wur-den, müssen schon, wie nur noch blosFreywillige (tdsXovrxi') aus dieserVerspottung eine Lustbarkeit mach-ten, in Handlung gesetzt, und dieKomödie eine Art von Kunstwerk ge-wesen seyn. Auch ist es ja höchstwahrscheinlich, daß bey jenen Fe-sten sich, sehr balde, gewisse Perso-nen gleichsam ein Vorrecht zu dieserkustigmacherey anmaßten, und sozum voraus auf Mittel zu der Errei-chung ihres Endzweckes sannen, oder' eine