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laßt sich daraus, daß alles diesesbey den Festen eines Gottes vorfiel,zu dessen Gefolge die Wesen dieserArt gehörten, hinlänglich begreifen.Auch fanden dergleichen Verllsidun-gen noch viel spater Statt, (S. Eu-
ripid. Baccbae, Bin U.f. Pboen.
V 798 und den Scholiasten >zu die-ser Stelle) so wie, in viel spatemZeiten noch, diese Feste mit ausge-lassenen Spöttereyen verbunden wa-ren (S. àilìopk. Ran. vorzüglichV. g 87 u. f.) Indessen hatte dieFeyer derselben doch schon etwas dra-matisches. Wahrscheinlicher Weisewurden in den, bey ihr üblichen Tän-zen, die besondern Veranlassungenzu diesen Fcyerlichkeilen, oder sonstirgend eine der Begebenheiten desBachus, dargestellt, oder solltendoch durch sie dargestellt werden, undLas Ganze war also schon, wennnicht eine Handlung, doch ein Schau-spiel, welches durch lächerliche Per-sonen, gleichsam aufgeführt wurde,und mit Verspottung von, Thorhei-ten und Gebrechen Anderer verknüpftwar. Freylich aber wollten die Dar-stellenden noch nicht so wohl übersich, als durch sich, und nur überAndre, Lachen erwecken; und aufdiese Art entstand das satyristbeDra-ma, welches also, und wenn wirden Begriff von Lustspiel im weite-sten Umfange nehmen, als die ältesteoder erste Gattung desselben in Grie-chenland anzusehen ist, und auch all-gemein für die allerälteste Gattungdes griechischen Drama ausgegebenwird, (S. Casaub. de Satyr. Poes.e. i . S. 17 ». f. Ed. Ramb.) so wiees auch noch in spätern Zeiten jenenCharakter beybehielt. (S. Casaub.a. a. O- c. 3. S-9l u. f. und die fer-nere Geschichte desselben, bey denArt. Garyrisches Schauspiel undTrauerspiel.) Aus ihm entwickeltesich, Zweifelsohne sehr bakde, undwenigstens ehe als es zu derjenigenregelmäßigen Gestalt gelangte, in
welcher wir es in dem Cyklopen des x
Euripides finden-die jtoeyte j,
Gattung des Lustspieles, oder die s
eigentliche griechische Romödie, j hdas heißt, die Vorstellung solcher! j,Personen, welche über sich Lachen 1 jerregen sollten, als wodurch die letz. *tere, meines Bcdünkms, sich eigent- i ?lich von dem ersten unterscheidet, obdie Kunsirichtcr gleich sie bis jctztda- *
durch noch nicht von ihm unterschie- f
den haben. In ihr treten nämlich f
diejenigen selbst auf, welche, ur- <
sprünglich, bey jenen Festen nur von ;
andern verspottet wurden; oder sie z
besteht vielmehr aus belachenswer- ,
then Personen, und jenes bestand (
nur aus lächerlichen. Wer aber jtt> ,
erst Menschen, in eigener Person, j
Dinge sagen, oder thun ließ, welche j
sie den Zuschauern lächerlich mache« j
mußten, oder bey welcher der der- ,
schiedenen griechischen Völkerschaften \
biefeé jttitst laßt nicht mit ,
Gewißheit sich bestimmen. Zwar ,
gedenkt Aristoteles (Poet. 0.5.) aus- j
drücklich des Epicharmus und Phor- j
mis unter den Sicilianern, und des j
Krates unter den Atheniensern, als ,
der Erfinder dessen, was die Hand- !
lung der Komödie, oder die Fabel \
derselben, heißt; und Suidas und j
der noch ungcdruckte Commentator ,
des Thrac. Dionysius ( s. R. Bent- ;
leii Opusc. philol. Lips. 178'- 8- i
S. 257 u. f.) nennen ,den Susarim ,
von Megara als Urheber der Keine- !
die; allein wahrscheinlicher Weist 1
waren mit jenen Erzählungen M !
lächerlichen Vorfällen, und mit jt< '
neu Verspottungen von andern,schon Nachmachungen der Thorhei-ten und Gebrechen derselben, in l«'fern sich diese sinnlich machen ließen,verbunden; und hiemit war der erntSchritt auch zu der Bildung diesesDrama gethan. Der zweyte muß»nun von selbst bald erfolgen. Es wensehr natürlich, daß diejenigen, Mche bis jetzt nur lächerliche Dorfes