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musikalischer Instrumente, von ih-nen gegeben wurde, mib den Nah-men Satire oder Sarure (Mi'sth-spiel) führte. Hiemit begnügten sichdie Römer bis zum 3.514 der Er-bauung Roms, und also über.hun-dert, nicht zwey hundert Jahre, wieI. I. Rambach bey s. Ausg. desCa-saubonus S. iZo. Anm. e. sagt. Indiesem Jahre, und also zu einer Zeit,wo die griechische Koinödie schon zuihrer höchsten Blüthe gekommen war,stetig nämlich Livius Andronicus zu-erst an, Schauspiele zugeben, wel-che aus einer ordentlichen Fabel, oderHandlung bestanden, (aulus est pri-mus fabulara ferere) und, wenn wirgleich die eigentliche Beschaffenheitdieser Stücke nicht kennen: so wis-sen wir den» doch , daß ihr Verfas-ser ein gebohrner Grieche, und mitder griechischen Litteratur bekanntwar, und schon hieraus würden wir,Falls es sich, in den auf uns gekom-menen Lustspielen der Römer, nichtauch sichtlich zeigte, schließen müssen,daß diese ihr Lustspiel eigentlich denGriechen zu verdanken hatten. In-dessen fehlte es ihnen nicht gänzlichan einer Art von Nationalfiücken;und diese müssen, meines Bedün-kens, zuvörderst in Erwägung gezo-gen werden. Als solche sind näm-lich, Vorzugsweise, zuerst diejenigeGattung ihrer Komödie, welcheArellane hieß, und zwar insofernanzusehen, als her vorher erwähnteGeschichtschreiber ausdrücklich sagt,daß die jungen Römer dieses Schau-spiel weder in die Hände der eigent-lichen Schauspieler kommen ließen,noch durch die Vorstellung desselbenirgend ctrvas von ihrem Bürger-rechte verloren (vergl. mit dem Val.Max. Lib. II. c. IV. §. 4. u. a. tu.).Grundes genug, es von allen an-dern zu unterscheiden. Von dem Ur-sprünge desselben wissen wir abernichts, als daß es seinen Nahmenvon einer Eampauischen Stadt er-
hielt. Livius, a. a. £>. nennt esgenus ludorum abOscis acceptum;und der Grammatiker Dioinedes(Lib. III. S. 487. apud Putsch.) sagtdavon: a civifate Oscorum Atella,in qua primutn coeptae, Atellanaedictae. Ihrer innern Beschaffenheitnach, glich die Atellane den Satyr-spielen der Griechen (argumentisdictisque jocuiaribus limites Saty-ricis graecis, Dioinedes, (J. sl. £).).Gleich den Satyrcn in diesen, warendie Oscier in ihr gleichsam stehendePersonen (In Atellana Oscae vt Mac-cus, Ebend. und ebend. S. 488 -)Auch wurde sie noch, wie schon dieOscier selbst nicht mehr existirkcn, inder Oscischen Mundart, und, wiees scheint, noch zu den Zeiten desStrabo (Lib.V. ©.356. À.Ed.Am-steh) gespielt. Indessen, sind, wahr-scheinlicher Weise, deren auch in derrömischen Mundart geschrieben wor-den. Dieses läßt sich daraus schlief-sen, daß Vellejus Paterculus (Hist.Rom. Lib. II. c. 9. ©. 173 u. f. EiBurm. vergl. mit dem Chroniken desEusebius) den Pomponius Erfinderderselben nennt, und der, da er erstums I. 662 der Erb. Roms, undspäter, als andre Dichter, welchederen geschrieben haben sollen, làalso wohl nur in so fern, als er viel-leicht Veränderungen oder Verbesse-rungen darin machte, Erfinder heis-sen, und, wenn er gleich nicht, wieR. Hurd tbcy s-Horaz, B- >. S. > 77 -d. Eschenb. Uebcrs.) will, in dieseStücke überhaupt, die gemeine (rö-mische) Mundart einführte, derendoch in derselben auch geschrieben ha-ben kan:-!. Eben dieses gilt, demCn>saubonus zu Folge, (de8atyr.6raec.Poes. Lib. II. c. 4. S- 245. Ed*vergl. mit Hurd, a. a. O- S- > 7 °u. f.) von den, dem Dictator Sylla,bey dem Athenaus (Lib. VI. S-r6l)zugeschriebenen Stücken. Die, ur-sprünglich . in ihnen herrschendeScherzhastigkcit wurde, nach denn