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Erster Band. A - G.
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tari, saîtari gelesen werden muß.)Und was das erstere andetrift: somuß man, um dieses aus dem her-auszubringen, was im Macrobius(Saturn. Lib.il. c. 10) von derTanz-lust der Römer zu den Zeiten desAftikanischm Gcipio erzählt wird,eine ganz eigene Leichtigkeit imfließen besitzen. Wenigstens wirdder Pantomime nicht ehe, als in demZeitalter des August, besonders ge-dacht; und hieraus scheint denn mitetwas mehr Gewißheit zu folgen,daß Pylades und Bathyllus aller-dings eigene und große Verdiensteum sie gehabt haben müssen. Zwarschreibt der erstere sich selbst (bey deinMacrobius«, ( Lib. II. c. 7. ) derennicht mehrere um sie zu, als daß ersie mit gewissen musikalischen Instru-menten, und dem Gesänge (d. h.wahrscheinlicher Weise mit niedrereroder anderer Musik, und erst mit ei-nem Chor von Sängern ; verbundenhabe; aber hier kann wohl nur vonNebendingen die Rede seyn; und dieKunst selbst wurde durch ihn, undseinen Gehülfen auch veredele, undgleichsam in <in< System gebracht.Ohne diesen Umstand würde, wasdie alten Schriftsteller, Lucian (a.a.0 .34. Oper. Kd. IV. S. 369. Ed,Schm.), Zozinms, u. a. m. von ih-nen sagen, gänzlich unbegreiflichseyn. Vielleicht g,engen, vor ihrerZeit, die Pantomimen nur auf Er-regung von Gelächter aus, oder wa,ren nichts viel besseres, als eine Artbon Lustigmacher; und es mußteallerdings also Aufmerksamkeit aufsich ziehen, wenn Pylades und Ba-Ihyllus höhere Absichten mit ihremSpiele verbanden, alle Gegenstän-de, immer der Natur derselben ge-wäß, darstellten, die tragischen wirk-lich tragisch, die ernsthaften ernst-haft, u. s. w. behandelten, und so,durch bloßes Gebehrdenspiel, durchdlvße körperliche Bewegungen, sehrverschiedene und mannichfalrige Lm-

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pfindungea erweckten. Vielleichtführten sie auch, zuerst, ganze, zu-sammenhängende, obgleich noch nichtsehr verwickelte Situationen, undführten diese zugleich völlig zusam-menhangeno aus? So viel ist gewiß,daß von nun an, Gegenstände allerArt von den Pantomimen dargestelltwurden, und daß so wohl Geschicht-schreiber als Dichter Zeugnisse vondem Eindruck liefern, welchen diePantomime machte. Die Philoso-phen besuchten sie fleißig, die Kaiserspielten deren selbst, die Weiber ...und der große Hanfe the-lte sich inFactionen. Auch verbreitere sich derGeschmack an ihnen sehr balde, durchdie mehrcstcn, den Römern unter-worfenen Provinzen, besonders inAsien; und mit dieser Verbreitungnahm, wenn nicht die Kunst, dochdas Handwerk an Umfange zu. Znden Zeiten des Lucian spielte nur im-mer Ein Pantomime allein alle Rol-len oder Personen seines Stückes:und zu den Zeiten des Apulejus (Me-tarn. Lib. X.) gab es deren schonganze Gesellschaften. Daß, bey die-ser allgemeinen Begünstigung, diePantomime sich lange auf dem Tdea«ter erhielt» ist nicht zu verwundern.Noch in den Brieftn des, im An-fange des 6ten Jahrhundertes leben-den Cafstodorus (Lib. I. ep. 20. Lib.IV. ep. 51) wird ihrer gedacht. Meh.rere Nachrichten von ihr und vonverschiedenen berühmten Künstlerndarin, so wie von ihrem Geschick,ihrem Einfluß, u. s. w. sind in den,bey dem Art. Ballet angezeigtenSchriften, gesammelt, und auch vonSalmasius, in seinen bereits ange-führten Bemerkungen zu den Script.Hilft Aug. (Bd. 2. S. 829-844) ge-liefert worden, wo auch, bey Gele-genheit dessen, was im Text von den,vom Carus gegebenen Lustbarkeitenerzählt wird, Erläuterungen von meh»rern Arten allenfalls hieher gehörigen

Schauspiele vorkommen.--

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