Band 
Erster Band. A - G.
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Com Com 37?

bet sich, unter andern in der SibliotK.Pinelliana. — —

Die Zweyte, und dem Alter nach,die erste, so wie vielleicht die herr-schende Gattung dramatischer Lust-barkeit der Italiener, ist die Romö-vie aus dem Stegreif, Comediadell’arte, ober a suggetto, welchein den Zanni, oder in dem Arlekinund Scapin, so wie in dem Dottore,im Pantalon, u. a. m. stehende Per-sonen hat, die in den verschiedenenDialectL» Italiens sprechen. Daßdieses Schauspiel unmittelbar mitden Mimen und Pantomimen der Rö-mer zusammenhangt, hat, unter an-dern, Riccoboni, insHitl.duTbeat.Ital. B. >. (g.3i u. f. höchst wahr-scheinlichgemacht; und daß es, bisjetzt, sich noch mit dem größten Bey-fall auf dem Theater erhalt, ist be-kannt. (S-unter andern Moore'sAbriß des Lebens und der Sitten inItalien, Th.,. S. »36. d U.) Abereine eigentliche Geschichte desselbenlaßt sich nicht geben, weil, wennbleich, z. B. mit dem Charakter desHarlekin mancherley Veränderungenvorgegangen, und jene stehende Per-sonen überhaupt, von Zeit zu Zeit,vermehrt worden sind, doch, von ei-nem Schauspiele, dessen Geschick,größtentheils, von dem Spiele undbcn Einfallen einzcler Masken ab-hangt, sich kein bestimmtes Fort-rücken denken läßt, und keine eigent-lichen Belage sich finden können. Soviel wissen'wir, indessen, daß es,v»e mit der Wiederauflebung derWissenschaften, auch die Komödieder Alten wieder aufgeweckt, oderbergleichen wieder, in der gewöhnli-chen, regelmäßigen Form, undzwarm Menge, geschrieben wurden, in°lssen gleichsam, in so fern eine Ne-benbuhlerinn erhielt, als die Mit-Mder der verschiedenen Akademienm Italien, und zum Theil die Schau.>p>eler selbst, auch diese vorstellten,ìlnd zugleich können die Arbeiten an-

derer, wie Beyträge zur Vervoll«kommung, oder zur Forrbildung der-selben, angesehen werden. Don die-ser Art sind die sechs Stücke des An.gelo Leolci, Ruzzanre genannt(Opsre, Ven. »363. 8 > 584 - >2.Vio. 1598- 8 -) Zwar kann diesernicht, wie C. F. Flögel iGesch. desGroteskekom. S 3 O behauptet, jenestehende Personen, mit ihren verschie-denen Dialekten, zuerst auf da-Theater gebracht haben; denn, Jlö»gels eigener Meinung, oder viel-mehr Riccoboni's Meinung nach,( ebend- S. 26) schreibt die Maskedes Harlekin und des Scapin sichvon dem Centunculus der Römerher; und daß die Maske des Panta-lon, so wie die verschiedenen DialecteIrakiens, schon vor dem Ruzzanteauf der Bühne waren, hat Quadi iv(Stör. e Rag. d’ogni Poefia, Vol.111 . P.3. S- 215) gezeigt» aber diePersonen des Ruzzante sprechen denndoch in diesen Dialecren, und seineStücke erhielten allgemeinen Bey-fall. Eben so viel Verdienst, als er,erwarb, im Anfange des siebzehntenIahrhundertes, Llaminio Scala,ein Schauspieler und Vorsteher einerSchauspielergesellschaft, sich dadurchum die Lomedia dell’arte, daß erordentliche Entwürfe zu seinen Stük-ken verfertigte, welche, so unvoll-kommen sie waren, und so schlüpfrigdieStücke selbst seyn mögen, doch diese,mehr oder weniger, zu einem Gan-zen machten, und wenn nicht zuMustern, doch zu Beyspielen, dienenkonnten. tS. 11 Teatro deile fa-vole rapprefentative ; ovvero laRicreazione comica, boseherecciae tragica, div. in cinguante Gior-nate.. . Ven.16u.4O Auch schrie-ben, nach dem Beyspiele des Ruz-zante, eine Menge Schriftsteller,welche sich bey dem Quadrio (a.a.O.S. 227 u. f.) verzeichnet finden,Stücke, in welche» jene Charakterebeybehalten waren. Allein, ebenS 3 in