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hätten spielen sollen. Nur waren siehier, wie es sich von seivst versteht,ebenfalls allegorischer Art, welchemgemäß sie öfterer den Nahmen, La-sser führten. (S. unter andern Haw-kins Origin of the Engl. Drama,B- l- Vorr. S.IX.) -— Und dieseVermischung von Ernst und Scherz,von Religion und Pojsenreißerey, sowie jene Form, in welcher die bibli-schen und heiligen Geschichten alleindarzustellen waren, (nämlich die hi-storische ) führten denn wieder, wiees unter andern, Warburton, (beyseinem Shakespear, vor dem ztenBde.) ziemlich wahrscheinlich gemachthat. zu der Tragikomödie derNeuern, und zu dem historischenSchauspiele, in welche, wenigstensanfänglich, zum Theil, noch allego-rische Personen mit eingemischt wa-ren , wie zum Beyspiel in den Cam-byses, bey Hawkins, a. a.O. B-l.S- 24z u. f. in den Hemdes unsersKla's, wo Deutschland in Persondas Stück schließt, in die Tragédieà huit personnages des Jean Brt-toy (,z6l), worin die Eifersucht eineRolle hat, u. a. m. und von wel-chcn, wahrscheinlicher Weise, sichNoch spatere, allegorisch dramatischeDichtereyen, wie die allegorischenVorspiele bey allen Völkern, dieMaskues bey den Engländern, u.d. m> Herschreiben, welches bey derGeschichte der Komödie der einzelnVölker, sich zum Theil ausführli.chek zeigen wird. — —
In Italien ist, wenn gleich nicht,wie die Folge zeigen wird, als dasälteste, denn doch, aus den ange-führten Gründen, als das ersteSchauspiel, die Vorstellung der My-sterien, welche hier den NahmenFigure, Vangeli, Misterj, lstorie,Comedie spirituali führen, anzuse-hen. Daß diese, überhaupt, wahr-scheinlicher Weise italienischen Ur-sprunges sind, nehmen, wie gedacht,-v gar diejenigen an, welche bey an-
dern Völkern deren, in viel frühem iZeitpunkten, finden; und daß vcr> lschiedeue der, von italienischenSchrifk- :steilem angeführten Vorstellungen d
dieser Art, nicht wie Tiraboschi vder s<
Jageman (a. ct. O-) und C. F. M- b
gel nach ihnen, behaupten, blos ö
stumme Schauspiele waren, erhellt > ösehr deutlich aus den Nachrichten, "
welche in jenen Schriftstellern davon u
sich finden. Auch ist der Schluß dererstem, daß, weil bis jetzt keine £Stücke dieser Art aus so frühen Zeit. 2punkten aufgefunden, deren auch 61nicht geschrieben worden sind, wohlnicht der bündigste. Doch es lohnt 1,1nicht der Mühe, hierüber zu streuen;und es kann immer nicht gelaugnet “werden, daß die Italiener eine Menge st
Stücke dieser Art besitzen, und daß stderen noch in dem Anfange dieses stJahrhunderts vorgestellt worden sind. : ka(S. Hist. duTh, Ital. p. Ricob. B- >- ?
S. 110.) Mehrere Nachrichten da- 3von liefern Franc. Lionacci (In denOlTervazione alle rime sacre di Lor. * l1de’Medici il vecchio, e di Lucre- 9 jzia, Fir. 1680. 4.) — L. A. tNn- Hratori (De speéìaeulis et ludii ® c
public, med. aevi, die 29te Differ- st
tat. im atcn Bde. S. 480 f. And- wquitat. Ital.) — S. Maffei (In s. 8{
Istoria deli Teat. Ital. vor s Teat. 9 r
Ital. Ver, 1723.8 Z B ) — Tees- * c t
ctmbeni (In s. istor. della volgar v?
Poes. Lib. IV. c. 13. Bd. 1. S. zcc>.
Ausg. von 173 t.) — L. Riccoboni(In den Keflex. hIstor. et crit. für 11le-; differens Théâtres de l’Europe, '
Amst. 1740. 8- S. 4 u. f.) — X-w. j
eUuavvio (In s. 8tor. e stag. d ogm '
Poesta, Vol. IV, 54». f.) - * CI
Fontanini, oder vielmehr Apostold st'
Zeno (In der öibl. deli' Eloquenza
Ital. Bd. 1. S.488. Anm. ». Ausz.von 1759.) — Signorelli (In f- [
Krit. Geschichte des Theaters, Lh. r- k
S. 327 und 345 - d. U. und andremehr.)-» Und einweitläuftigesVer« ^
zeichniß von Stücken dieser Art si»' "
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