Band 
Erster Band. A - G.
Seite
301
JPEG-Download
 

Com

Com

301

kicher Weise nach L. Riccoboni, Are-bo nennt , scheint mehrern Werthauf ihn zu legen, als die Spanierselbst.) -- XTic. Fern. Moralin(Seine?etimetra 1762. 4. ist eineder ersten, ganz regelmäßigen span.

; Komödien.) — Die Gräfin Larpi»(La Aya francesa; Catalin.) —j Garcia ve la -Huerra (List desde-! cosa, 6 'el Bosque del Pardo.) —Gasp. Melcb. Jovellanos (EI De-linquente honrado, gedruckt im I.1773. das erste rührende, spanische,Originallustsiriel, dessen Inhalt vielähnliches mit dem Deserteur aus Kin-desliebe, und dem Honnête Crimi-nel hat; der Abt Eymar hat es,Marseille ,777 ins Franz, übersetzt)— Th. Se Kciarte (llaaer que da-> cemos) — Jos. Llavrso y Faxardo(Zelos vencidos de amor.) — 2 îa-mon de la Leu? (Außer sehr vielenj Zwischenspielen, wovon die Folge

j handeln wird, hat er auch einige

Lustspiele, Espigadera, 2 Theile,Fenix de los hijos in 3 Aufzügen,Eugenia (aus dem Franz, des Beau-marchais), Marquefita, o diborziofeliz, in vier Aufzügen, geschrie-ben) — Anr. Valadere» de Soto-î mayor (El Vinatero de Madrid

1784. 4 ) — Im Ganzen sind aber,in den neuern Zeiten, die komischenDichter in Spanien seltener gewor-den. Man spielt noch immer, vor-züglich, die Stücke des Lope, Cal-deron, Diamante, u. a. m. und diefranzösische Regelmäßigkeit und An-ständigkeit ist noch immer dem spa-nischen Geschmack so wenig ange-messen, daß, wie vor einigen Jah-ren» D. Thomas Sebastian y Latreden Parecido en la Certe des Augu-stin Moreto, in diese Form brachte,und spielen ließ, die Zuschauer dasEnde der Vorstellung nicht abwarte-ten, und die Schauspieler, um siezu besänftigen, am folgenden Tagedas Stück des Moreta geben muß-

Was den Reichthum des spani-schen komischen Theaters anbernft:so scheint dieser, bey einer unparteii-schen Untersuchung, nicht so groß zuseyn, als die Ausländer gewöhnlichglauben, und die Spanier zuweilenvorgeben. L. Riccobvni sagt, inden reflex. histor. et crit S- 57 , daßein Buchhändler ein Verzeichn^ derbloßen Stücke von Ungenannten ge-macht habe, welches sich auf ^8cobelaufe; wahrscheinlicher Weise meinter damit den, um diese Zeit erschie-nenen Indice général aiphabeticode todos los Comedias, escritaspor various autores, antiguos ymodernes, y de los Autos sacra-mentales y alegorieos . . . Mad.1735. 4. von dem BuchhändlerFranc. Medel; allein dieser enthalt,mit Inbegriff aller Autos, aller Tra-gödien, u. f w so wohl von genann-ten, als ungenannten Dichtern, mchtmehr als 44LY Titel, und ein gros-ser Theil der Stücke sind doppelt unddreyfach darin angeführt. Verbessertund fortgesetzt bis jetzt gab ihn Gar-cia de la Huerta, bey s. Theatr.Hesp. unter der Aufschrift Catal. ai-phabetico de las Comedias, Trage-dias, Autos, Zarzueias, Entreme-ses y etwas obras correspondantesal Theatro Hesp. Mad. 1785- 8 - her-aus; und hier finden sich, ohne dieZwischenspiele, nicht allein nur 3852Stücke überhaupt; sondern auch un-ter diesen sind noch viele doppelt an-gezeigt, weil sie entweder doppelteTitel haben, oder ein und dasselbeStück mehr als einem Verfasser zu-geschrieben wird. Was sind das ge-gen die aqoeo, die ein ungenann-ter, französischer Reisender (UeberSitten, Temperament, Schaubühneder Spanier, Th. 2. S. 220) undC F- Flöget ( Eesch. der komischenLitterat. Bd. IV. S- 158) den Spa-niern beylegen? Eben so verhalt cnsich mit der Zahl der komischen Dich-ter. Huerta hat, a. a. O. nur &,•

Nah-