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Nahmen von 241 gekannt; undwenn ich selbst gleich noch die Nah-men verschiedener, aIß Aguire, Avi-la, Fr. Avcllancdo, Beltran, Be-negasi, Dirhucga, Laxechi, Cha-porta, Cifuentes, Clavijo, Cuna,Diego de Cordova, Gonz. de Cune-Lo, Ped. de Estinoz y Lodosa, Ger-Fueme, Diego Gutierez. Lenins,Malo de Molina, Moscoso, Nota,Nino, Luis Oviedo, Medrano, Bern.'de Quicos. Reynoso, Ios. Ribera,LhomasSebastianyLatre, Th> Man-de Paz, Dieg. de Vera, Baut.Dil-iegas, hinzu zu setzen weiß, undauch allerdings noch Komödien vonviel Ungenannten geschrieben wordenfind: so können doch unmöglich die1200, von welchenSignorelli Th. 2.S-Zi spricht, (wofern es nicht einDruckfehler ist) herauskommen. —Die Stucke selbst sind, erstlichvon verschiedener Art. Dir Spa-nier theilen solche, außer den Come-dias di Santos und den Comediasburiescas , in Comedias di Figuron— Comedias de Capa y Espada —und Comedias heroycas ein; diedadurch von einander sich unterschei-den, daß die letzkern, welches die ei-gentlichen TragikonkSdien find, undvon den Schauspielern auch Come-dias palaciegas genannt werden,fiel) auf wahre, wenigstens auf ge.glaubte, wirkliche Begebenheiten,oder auf Sagen aus der Mytholo-gie gründen, so wie daß die Perso-nen derselben Fürsten und großeHerren sind, und daß sie in der zwey-ten, (welche ihren Nahmen von ei-ner Tracht hat) aus so genanntenLeuten von Stande, als Rittern undEdlen, bestehen, da in der erstemnur solche auftreten, welche gern dasAnsetzn von vornehmen und reichenMenschen haben möchten, Daß die-sem gemäß der Ton derselben, oderder Styl darin beschaffen ist, versiehtsich von selbst; abgefaßt in Versenaber sind alle, — Zweytem kommen
in allen, wenigstens in Stücken vsirallen drey Arten, lustige, stehendeBebientenrollen vor. Die erste der.selben ist der Gracioso; auch giebtes Stücke, in welchen sich derenZwey, nämlich noch ein Gracioso se-cundo, und verschiedene, worin sichauch noch eine Graciös« findet. Ric-cobvni (Reflex. hiltor. ercrit.S.bZ)leitet diesen Character von dem Har.lekin der Italiener her; und freylichhat er mit dem altern Harlekin deritalienischen Buhne in so fern Aehn-lichkeit, als er zuweilen ein wenigplump, und gefräßig ist ; aber andreCharacterzügc, als seine Geschwätzig»keit, seine Furchtsamkeit, hat er mchtmit dem Harlekin gemein. Ehe konnteder Sosias des Plautus, oder derDavus, und andre dergleichenSc!a-venrollen aus dem Tercn;, sein Mu-ster seyn. Doch wozu ihm einen be-sondern Stanimbaum aufsuchen, dadergleichen Characterc bey allen Völ-kern, sich in der wirklichen, und inder theatralischen Welt, gefundenhaben? Und ein bestimmterUrsprunglaßt dem Gracioso sich um desto min-der geben, da sein Character, sovielich sehe, nicht durchaus bestimmt,oder ein und derselbe ist. Die spa-nischen Dichter schildern ihn, undbrauchen ihn auf die mannichfultigsieArt. Er ist zuweilen höchst schlauund verschlagen: wie man es z. B>in dem Tarugo (Spanisches Thea-ter, »ter B. Brschw. 1770. 8- mersten Stücke) sehen kann; und zu-weilen possierlich einfältig; oft ist erein Werkzeug der Verwickelung, undeben so oft der Entwickelung; mitandern Worten, er ist die Springst'der der mchrcstcn Stücke; aber ge-wiß nur in den schlechtesten aufsolchrArt spaßhaft, wie Riccoboiu undFlöget (a. a. O.) ihn darstellen. Ichwill übrigens noch bemerken, baßeben der Cosme, aus dem von Lestsing in der Dramaturgie, angeführ-ten Graf Esser, welchen C. F- 3 '^',
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