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Erster Band. A - G.
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eine Uebers. d s Miles gloriosus.) —Jean de la Taille (f >607. ScineCorrivaux, welche tims J. 1562 er-schienen seyn sollen, sind eigentlichdie erste französische Komödie in Pro-sir, und die erste, worin die Sceneausdrücklich »ach Frankreich verlegtist. Indessen ist fern Stück, sicht-lich, aus dem Italienischen genom-rnen. Es hat einen Prolog, worinividec Farcen und Moralitäten decla-ruirt wird.) — Pierre Se la Rivey(Comédies facétieuses, Par. 1579.12, Lyon 1579. 12. Rouen 1601.12. Es sind ihrer sechs, Le La-quais, le Vefue, les Esprits, leMorfondu, les Jaloux, les Esco-liers; und im I. 1611 gab er derennoch drey heraus, La Fidele, laConstance, und les Tromperies.

Auch diese Stücke sind sämmtlich inProsa abgefaßt, und der Verf. ver-theidigt sich deswegen, in der Vor-rede der erster» Sammlung, mit demBeyspiel der italienischen Komiker.Indessen fehlt es den Stücken dieserSammlung keinesweges an Werth,das heißt, nicht an einzeln niedrigkomischen Zügen. Aber an Cha-racterschilderung ist bey ihm nicht zudenken; und die Verwickelungen sind,größtentheils, sehr verwirrt. DaßMokiere und Rcgnard seine Arbeitenbenutzt haben, ist bekannt. Wasweniger bekannt ist, und doch be-merkt zu werden verdient, ist, daßder Verf. sichtlich die Ideen zu seinenKomödien aus italienischen Stückengenommen hat. Seine letzter» Stückesollen schlechter seyn; ick habe sieaber nicht gesehen. > Nie. Filleul(Sein, im I. 1 ?66 gespieltes Stück,Les ombres, ist, so viel ich weiß,die erste Komödie in Frankreich, wel-che beiETittl, l'astoraie, M»-k, undworin so genannte Schäfer und Schä-ferinnen, oder Personen mit Schä.fcrnamen. auftreten. Cr hatte derNachahmer viele.) — ^ob. Gar-nier (Ich führe ihn blos an, um zu

sagen, daß er gar keine Komödien <geschrieben hat. Zwar führt s. Bra« zdamante, gespielt ums I. izFa, den r

Titels Tragikomödie, und soll das 1

erste französische Stück mit diesem iTick! seyn; aber die französische!ra< <gikomödie laßt sich nicht, wie die 1spanische, zur Komödie rechnen, weil isie nicht so wohl, gleich dieser, we- \gen Vermischung des Tragischen und !Komischen,' als wegen ihres giückli- ,chen Ausganges so heißt.)— Alex. 1^arvy (f 1630. Seine Fruchtbar- 1feit ist das merkwürdigste an ihm. !Aber, wenn Signorelli, Krit.Gesch.des Theaters, Th. 2. S. 10 u. f. beyGelegenheit seiner, wieder, zu Gun-sten der italienischen Bühne, überdie Unanständigkeit der französischen,declamirt: so möchte man beynaheauf den Einfall kommen, daß derItaliener die Stücke seiner eigenenNation gar nicht gelesen hat.) —

Balt. Bavo (1650) — Jean 80-troit (s 1650) — Paul Scarcon(t 1660. Scarron, sagt einer deeGeschichtschreiber der französischen

Bühne, bey Gelegenheit seines, ums j

I. 1645 gespielten und aus demspa- :nischcn gezogenen Jodelet, oder |Maître Valet, ouvrit la carrière audialoguecomique, Oeuvr. Par. 178?- i8 - 7 Bde.) —> Franc. Oe Boisbect (f 1662) — Jean Desmarccs j(1673)— Pierre Corneille (f >68l- ^

Er muß, in so fern dem Meliere zu- ;vor gehen, als s. Menteur das rcft !Muster von Eharacterkomödie war,und als er, wie Voltaire es aus-drückt, die Komödie aus der Barba« 1

rey und Erniedrigung riß.) — Jean .

B. Poguelin Se Molière ( f »6?)'

„Vor dem Möllere," sagt Fontenelle»„suchte man das Lächerliche in stftmübsam ersonnenen Begebenheiten!man dachte nicht daran, es aus deinmenschlichen Herzen, das daran streich >st, zu schöpfen "^ Das erfltseiner gedruckten Stücke ist derEtourdi, weicher zuerst, Lyon >651