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vorwerfen lassen, allem, gleich ei.nem weisen Fürsten , auch nie ver-langt harte, in ihnen verschont zuwerden. Anfänglich scheinen sie alleingespielt worden zu seyn; aber sehrbalde wurden sie auch, mit den Mo-ralitäten zusammen, von den Cleresde la Bazoche, und so gar, in Ver-bindung mit den Mysterien der Con-frerie de la Passion, deren Vorstel-lungen dadurch den Nahmen vonJeux de pois pilés erhielten, ( E-Bill. du Theatre franc. Sß. t. ©. 43.Amst. Ausg.) als Zwischen- oderNachspiele, aufgeführt. MehrereNachrichten, und Auszüge aus ih-nen finden sich in der Hist. da Theatrefranç. Bd. 2. ©. 177. Amst. Ausg.B. S. 20 1 n. f. S- 305 u. f. Paris.Ausg. — Was Signvrclli (Krit-Gesch. des Theaters, Th. 2. S. 2u. f. der U.) und C. F. Flöget (Gesch.derkom.Litterat. B-lV- S. 25211.0behaupren, bedarf sehr vieler Be-richtigungen. Die Gesellschaft selbst,welche ihnen den Nahmen gab, scheintums I. 1612 eingegangen zu seyn(S Hist. da Theatr. franc. Bd. 3.S. 256.)-
Die eigentliche Romödie, oderdramatische Stücke in der Form undvon der Beschaffenheit der griechi-schen und lateinischen Komödie sindiffFrankreich nicht ehe, als um dieMitte des sechzehnten Iahrhundec-tes geschrieben worden; und wahr-scheinlicher hat C-F. Flöget sich durchdas, was in der Uebersetzung desDise. sur i'art dramatigae aus demZten Bde. der Annal. poet. von deràmodie überhaupt, mit Rücksichtauf einige Kenntniß der Geschichteder französischen Bübne, gesagt wird,verleiten lassen (Gesch. der kom. Lit-JfW' B- !U. ©,25g) auf die eigent-uche Komödie, von welcher er da-selbst handelt, anzuwenden, und sovon den ersten Werken der eigentli-chen Komödianten, welche verlorenbegangen, und von Stücken v. I.
1440, und von Jean Pontalais zusprechen. Das Stück, von welchemdie Rede ist, nämlich das älteste,dessen Verfasser sich genannt hat, istkein anders, als Le Mystere desAótes des Apôtres, welches sich'von den Gebrüdern Arnoul und Si-mon Greban herschreibt, (S> Hist.du Th. franc. B. a. ©. 309. Anm. a.und S.210. Amst. Ausg.) und Pon-talais, oder Pont Metz soll ebenauch nichts, wofern er sonst nochirgend etwas geschrieben hat, alsMoralitäten, Mysterien, Farcen ge-schrieben haben, und war, wie ihnDu Verdier nennt, Chef et Maîtredes Joueurs de Moralités et Farces(S. ebend. S. 224 u. f.) Alles die-ses gehört also zu den vorhergehen-den Stücken, und in den verberge,hcnden Zeitpunkt; auch hat Flöge!selbst schon, G. 242 und 244 dieserDinge gedacht; und den ersten Be-griff von der regelmäßigem Komödiehaben die Franzosen, wahrscheinli«eher Weise, erst durch die Uebcrsez«zung der Andria des Terenz, vanBonaveutura, im I. 1537, wofernnicht gar schon durch eine frühere,völlige Uebersetzung dieses Dichters(s. Art. Terenz) erhalten. Das ersteOriginalstück dieser Art aber ist die,im J. 1552 gespickte, in achtsylbig.ten Versen abgefaßte Eugene ou laRencontre vonEt. Jodelle (| 1537)3und Signorelli ist entweder schlechtunterrichtet, oder höchst parteiisch»wenn er (Krit. Gesch. des Theaters,Th. 2. ©. 6 u. f.) ein, erst im I.
1561 gespieltes, aber, wohlgemerkt,aus dem Italienischen gezogenesStück, für alter, und für die ersteachte Komödie ausgiebt. Nach demJodelle haben für die komische Buhneder Franzosen überhaupt und alsoin den verschiedenen Gattungen der-selben gearbeitet: J«cg. Grevir»(t 1570) — RempBellearrfh 1577)— Jean de Laif (s 1589. SeinBrave oder Tailledras ist nichts, alsU4 . à