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Erster Band. A - G.
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schuften ihr Glück in Frankreich ver-sucht hakten. Die letzte von diesengab indessen auch vom I. 1682 an,Stücke in der französischen Spracheund war schon länger als dreyßigJahre in Frankreich, wie sie, imJ.1697, aufgehoben wurde; ihr folgte,im I- 171ö eine andre, von Ricco-ton« zusammengebrachte Gesellschaft,die sich, unter mancherley Abwech-selungen, bis jetzt erhalten hat. An-fänglich führte auch diese, in italie-nischer Sprache, Stücke aus demStegreif auf; aber der Reiz der Neu-heit war nicht groß genug, als daßi die Franzosen lange Lust behaltenhätte», italienisch zu lernen; unddie Gesellschaft war schon im 1 .17*8auf dem Punkte, Frankreich zu ver-lassen, als Autreau es wagte, fürsie ein französisches Stück in dreyActen, untermischt mit Gesang undTanz, Le Port - à - 1 ' anglais ou lesnouvelles débarquées , worin einTheil der italienischen Characterrol»len beybehalten sind, zu schreiben.Der Beyfall, welchen es erhielt,muntcrre mehr Dichter auf; undvonnun an wurden ähnliche Stücke, inwelchen die Maske des Harlekin ver-feinert, und er aus einem bloßenBalourd und Gourmand , in einen,bald naiven, bald so gar verschla-geucn Spötter allmählig umgeschaf-fm wurde, so wie Parodien (worun-ter die auf Voltairs Oedip, im I.>7>9 die erste war, und deren schonvan der vorhergehenden italienischenKomodie waren gespielt worden) undMit unter auch noch Stücke aus demStegreif und so aar halb italienischeund halb französische Stücke vorge-stcllt. Aber auch Hiebey blieb die ita-lienische Truppe nicht stehen; sie ver-suchte alles» um sich, durch Man-nichfalrigkeit, neu zu erhalten. Siegab ganz eigentliche französische Ko-Medien, worunter, meinesWissens,i arbitre des différends, im I. «725,

eine der ersten war, Feuerwerks

Pantomimen, u. d. m. Und endlichführte sie, durch eine freye Nachah-mung der 8erva Padrona, mit Bey-behaltung der Musik des Pergoleft,nicht allein die italienische komische,Opernmusik auf dem Theater im I.'175g ein, sondern brachte auch ganzeigentliche französische Lustspiele mitGesang, oder die französischen Ope-retten, darauf. Alles dieses schütztesie, indessen, nicht. Im I. 1762wurde sie mit der französischen Oper»eomique dergestalt vereint, daß sie,wechsclsweise, mit dieser, aber nichts,als italienische Stücke, spielen durfte(deren nun, verschiedene, von Gol-doni, für sie geschrieben wurden) undim I. 178« wurde sie gänzlich aufge-hoben. Nur ein paar Mitgliederderselben, vorzüglich der Harlekin,wurden, von der französischen Oper»eomique in so fern beybehalten, alsauch diese noch französische Stücke mitdergleichen Rollen spielt. Die übri-gen Mitglieder derselben vereintensich nun, mit andern , zusammen zueiner eigentlich italienischen komischenOperngcsellschaft, welche noch besteht,und auch Stücke in französischerSprache niit unter aufführt. Uebri-gens sind die von der erstern dieserGesellschaften gespielten, französi-schen Stücke, oder die Entwürfe da-von, in dem Théâtre Italien, p.Mr.Gherardi, Par. 1695. (2. 6 Bde.177;. 12. 6B. gesammelt. Undfücdie letztere haben sehr viele der, vor-hin angeführten komischen Dichter,als, außer dein gedachien Autreau,noch Fnselier, PAffichard, Fagan,de Liste, (welcher von der Rolle desHarlekin zuerst einen vortreflicheliGebrauch zu machen wußte) Boissy,Marivaux, Panard, Plron, St.Foix, Sedaine, Mazon de Pezay,Florian, u. v. a. m. Stücke aller-hand Art, mit und o"ne Harlekin,mit und ohne Gesang, Parodien, u.d. m. geschrieben. ^ Zu diesen kommennoch; Pierre Franc. Biancolelli,

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