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her, und erschienen zuletzt unter demTitel von Drame, dessen Character,in Vergleichung mit der Komödie,von Mercier, in einen beau momentde la vie humaine, qni révélé l’iu-terieur d'une famille, où sans né-gliger les grands traits on recueilleprécieusement les détails, gesetztworden ist. Welches Stück aberdiesen Titel zuerst geführt hat, ist wirnicht bekannt. Bekannteristes, daßdie Gattung, mit ernsthaften undlächerlichen Waffen best, irren wurde.Von der erstem Art ist die, im An-fang dieses Art kels angezeigte Schriftdes Chassiron, und die gelegentli-chen Anfalle von Sabatier, Cailhava,Desfontaines, selbst von Voltaire;von der letztem der koué vertueux,in der erzählenden Form, der Mon-iteur Caflandre, ou les effets del’atnour et du verd de gris , die ba-crimanie, ou Manie des Drames,1775. 8- die Manie des Dramessombres, ou le Dramaturge, 1776.8- die Séances de Melpomène etTbalie, 1779. 8- U. a. m. in drama-tischer Form. — 4 ) Comédies Ballets,oder Stücke, welche mit Gesang undTanz verbunden sind, und wovon,bey dem Art. Ballet, sich einigeNachrichten finden. — 5) Pièces àscènes détachées , oder Scènes à ti-roir, welche dadurch von der ge-wöhnlichen Komödie sich unterschei-den , daß die einzeln Auftritte keineVerbindung unter sich haben, unddaß alfo keine eigentliche Verwicke-lung und keine eigentliche Auflösungdarin Statt findet. Als Beyspielkann die Nouveauté des Le Granddienen; und das Muster dazu sollder Momus Fabuliste des Fuselier,gespielt im I. 1717, gewesen seyn-— 6) Proverbes dramatiques, wor-in die handelnden Personen irgendein Sprichwort darstellen, und wor-in die Verwickelung also gleichsamaußerhalb dem Character derselbenliegt. Die Verfasser derselben sind
vorher angezeigt; der Urheber fy*selben, war meines Wissens, Müe,Durand (-f- 1 738* S. Cabinet desFées, Bd. 37. S- 108. In demWerken sich bereits acht derglcichmfinden.) und ein Recueil général deProv.dramat, erschien, Londr. 1785.>2. r6Bdc. — 7) Als eine eigeneGattung lassen sich, die, zur Erzie-hung geschriebenen Stücke, oder dieSchauspiele für Linder,, wie dieDemidrarnes des St. Marc , dieStücke der Gr. Gcniis, nouveaugenre, dans lequel, wie ein fran-zösischer Kritiker sagt, fauteur seilintredit tout ce qui a rapport à l'a-mour, tout contraste de vices etde vertus, toute intrigue, toutepassion violente, das Théâtre àl’usage des Collèges, des Ecol.Royal. Par. 1789. 12. 2 B- U. ct. m.ansehen- — 8) Eine andre, eigeneGattung machen die Stücke derbo-medie italienne, in so fern aus, alsdiese, lange Zeit, für sich allein be-stand , und, auch in den, für sie ge-schriebenen französischen Stücken,noch zum Theil Rücksicht auf die ste-henden, komischen Charactere deritalienischen Komödie aus dem Steg'-reif genommen worden ist, oder dochdiese Stücke, durch eingefiochteneArien, ». d. m. sich von der eigenlli-chcn französischen Komödie unter-scheiden. Daß sie, größtentheils,von italienischen Schauspielern ge-spielt wurden, sagt schon die Beênung. Und ursprünglich spieltendiese auch dir, ihnen eigenen Stücke,so wie in ihrer eigenen Sprache-Nämlich schon im I. 157?Heinrich der zte eine Gesellschaft der-selben, die Gelost, aus Venedigkommen , lassen; und wenn gleichdiese, und keine der folgenden, |w)lange behauptete: so kamen dockvon Zeit zu Zeit, andre, so, daß,bis zum I. »716, nicht drey, ( wl *Signorelli und Flögel sagen) sonder"acht verschiedene dergleichen Gesell-
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