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Erster Band. A - G.
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I verbundenen Farcen, zusammen hän-

t gen, wird dadurch genug erwiesen,

1 daß diese, die frühern, kcineswegesblos Auftritte der niedrigsten Art,und unter ganz gemeinem Menschendarstellen, und daß jene die letzter»,mit Rücksicht auf die gewöhnlichenSeiltänzer-Gesellschaften, von wel-chen sie auch gespielt werden, abge-faßt sind, und in dein alten Cas.sandre, in semer Tochter, oder sei-nem Mündel, der Isabelle, in demLeandre, ihrem Liebhaber, und indem Gilles, (dem Begleiter oder Har-lekin der Seiltänzer) stehende Eha-racrcre haben, welche noch obendraufin der Sprache, und mit den Accen-ten des gemeinen Mannes sprechen-Auch hatte er immer nicht den En-cyclopedisten es nachschreiben sollen,daß die Philosophen, und der Zirkeldes Paliffot nichts als Farcen dieserArt sind. Für einen von den erstenUrhebern derselben wird Fr.A.Mvn-crif (s 1770) ausgegeben. EineSammlung davon erschien, unterdem Titel: Theatre des Boulevards,ou Recueil de Parades , Mahon(Par.) 1756. 12. 3 Bde. (deren Vers.baylus, Voisenon, u. a. m. seynsollen) und in neuern Zeiten, im I.1779, brachte D'Grville das Thea-ter, aus welchem sie gespielt werden,durch das Stück: Les battus payentl’amende, welches über drey hundertMahl vorgestellt wurde, dergestaltin Aufnahme, daß die ganze Pariserschöne Welt daselbst zusammen stoß.Auch schrieb er noch mehr Stückedieser Art, als On fait ce qu’onpeut, et non pas ce qu’on veut;Chacun son metier, les champsbien gardés; Oui ou non; Ni l’unni Lautre; Les fausses consulta-tions , Jerome pointu ; Christophele Rond; Biaise le Hargneux; Lafête de la campagne, und, außer•çm noch tnajeuc, (BuíUem«tn(Bo-niface pointu et sa famille; le fauxtalisman; les bonnes gens, ou

Boniface à Paris ; Churchill amou-reux; Le directeur forain; La roseet l'epine ; L’Amour et Bachus auvillage) òe la Montagne, ArnauS(Marlborough s’en vat-en guerre)François (Mons. de Marlborough)Madam Deaunoir (Tbaiie; la folieet les pointus; Les Létes chan-gées; Eustache pointu chez lui;La triste journée; Le sculpteur)Msll. Gk. Leger , Régnier, pan-sai» (Le repentir deFigaro) Maille,Parrat, Gabior 0e Salines, Lore,Basier Oe St. Aime, Rasmonv,Dumanian, u. a. m. für diesesTheater. —

So reich aber auch immer dieFranzosen an komischen Originalflük-ken seyn mögen: so fehlt es ihnendoch auch nicht an Uebersetzungenvon Romösien aus andern Spra-chen. Sie Haben sich, von allenSeiten Her, zu bereichern gesucht,und das, was sie von andern Völ-kern genommen, oft zu verschönern,noch öfterer zu verstecken gewußt.Ohne hier derjenigen zu gedenken,welche sie aus den altern Sprachenbesitzen, ist bereits vorher bemerktworden, daß gleich bey Entstehungihres komischen, regelmäßigen, Thea-ters, mehrere ihrer Dichter, als I.de la Taille, (im J. 1562) und Pierrede la Rivey, den Stoff und dicVer-Wickelung ihrer Stücke, aus italie-nischen Stücken genommen haben.Diesen folgten sehr bald eigentlicheUebcrsetzungen von dergleichen Stük«ken. Die älteste derselben, von denIngannati der Academ. Intronati,erschienen Ven. 1538. 8- ist schortLyon 1543 gedruckt; von den Stük-ken des Ariost sind die huppostti, imI. 1552. der Negrornante, im I.1568 i von den Stücken des LuigkGrotv, die JEmiiia, im I- «öog;von Gir. Parabosco die Content!,im I. >;84-u.v. a. m. überfthtwor-den- Diesen folgte das Theatre dsRiocoboni, ital. und stanz. 1733. is.

3 Bde.