Band 
Erster Band. A - G.
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werden fich, bey dem Art. Dramafinden. —

Don den mancherley, über diefranzösische Komödie geschriebenen,besondern Aufsätzen ist, meines Ke-dünkens, der 4tc B. des schon an-gefährken Werkes, Qe Part de JaCotnedie, von Caiihava in so fernder lehrreichste, als er Nachrichtenvon den Nachahmungen der neuernfranzösischen Komiker enthält. — —Als Pantomime in Frankreich las-sen sich, zum Theil schon die Possenbey den vorher gedachten Narrcn-rmd Eselsfesten, ob sie gleich mitGesang verbunden waren, ansehen.Ihnen folgten die/ bey großen Fe-ste», gegebenen, ebenfalls größien-chkils ftuumfCH Vorstellungen vonbiblischen Geschichten, oder Myste-rien. Daß diese überhaupt, ursprüng-lich, wahrscheinlicher Weise blos ausdergleichen Vorstellungen bestanden,ist bereits vorher bemerkt worden.Indessen wurdeir deren auch nochvon dieser Art gegeben, wie es schongeschriebene Mysterien gab. In demrilfien Buche der Hiiioire de laviliede Paris <?. 523 werden verschicdnlei" Paris » bey Anwesenheit Richarddes zweyten, K. von England, im3 - 13>3 in den Straßen gegebeneEchauspicle, erwähnt, worin »baldd>e Glückseligkeit.der Auserwähtten,bald die Qualen der Verdammten"dargestellt wurden; und es ist wahr-scheinlich, paß, wennauch, hin undwieder, Gesang oder Worte.ringe,mischt waren, doch das Uebrige nuraus einem stummen Spiele bestand.Noch bey der Vermählung Heinrichsdes vierten stellte man einen Streitiwischen Himmel und Holle auf sol-che Art vor. Von ähnlicher Art wa->"" die. in den Zimmern, bey denGastmahlen, gegebenen Entremets.~p r * der fünfte von Frankreich be-Mkhtte n» I. , 278 den Kaiser Karlen vierten init einer Vorstellung der'roderung von Zerusale« durch

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Gottfried von Bouillon; bey Karlsdes sechsten Vermahlung wurde, aufsolche Art, die Eroberung von Trojaaufgeführt. Mehrere Nachrichtendavon geben C. F. Flügels Gest), desGroteskekom. S. 198 und S. 205u. f. und die Elftas hl tor. stur Partdramar. en France, B- >. S. Z7undS- « " u. f. — Eigentliche Panto-mimen, und, wie es scheint, sehrgute, kommen ungefähr in der Mittedes sechzehnten Jahrhunde-tes vor.Girol. Ruscelli spricht nämlich inseinem, Delle Commedie nova-mente raccolte . . . l.ibro primo. . . Ven. 1554. 8 in einer Anmer-kung, S. 171 von französischenSchauspielern, welche soumette coi gefti íenza una minima parola almondo, ü fanno interniere ton tan-ta grazia, e con tama sadisiationede Spettutori, ch’io perme nun so,se ho veduro g<atnai fpettacolo,ehe cofl mi diletti ; und setzt hinzu,daß, bis zu seiner Zeit, es in Jra.lien dergleichen nicht gegeben habe.Da aber die verschiedenen, mir be-kannten Geschichtschreiber der fran-zösischen Bühne, dieser nicht geden.ke»; so weiß ich keine wettern N-'ch.richten von ihnen zu geben. Wohlaber hat die neuere Comedie ita-lienne zu Paris, so wie die Operacomique, von Zeit zu Zeit derglei-chen aufgeführt, und es hat eine ei.gene Troupe de Pantomimes ge-geben. — Wegen einer besondernArt derselben. s. den Art Dprcetre.

Von den übrigen, sicher gehöri-gen theatralischen Possen, begnüg?ich mich. der Marionetten des Jeanund François Bnoche' zu erwähnen,welche zu ihrer Zeit, in der Mitte desvorigen Jahrhunvcrtes, außerorbcnk-lich berühmt waren. Etwas vonihnen findet sich «m zren Bde. S. 246.

der reslex. des Dubos. --

In Enzians fangt, so viel wirwissen, das Lustspiel sich auf ebensolche Art, wie bey den üsrigenÄi christ-