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-aria sind, daß der Dichter nurdurch Beobachtung des Wahrschein,lichen, und durch natürlichen undgenauen (naturale e minuta) Aus-druck seinen Zweck erreichen könne.Daß der Vers. oft polemisch werde,habe ich nicht bemerkt. Er laßt sichselten, oder nie, auf Bestreitung derMeinung Anderer ein; und selten ge-hen seine Urtheile von den UrtheilenAnderer ab.) — Luv. Ant. Mu-rarori (Délia perfetta Poefia italia-na, spiegata e dimostrata . . Mo-den. 1.06.4. 2 Bd. und mit den,nicht viel bedeutenden Anmerk. desAnt. War. Salvini, Ven. 1724.i7.!8-1770. 4. 32). Das Werk de.steht aus vier Büchern, wovon daserste, in 21 Kap. von dem gutenGeschmacke in der Poesie, und vondem poetisch Schonen und Wahren;das zweyte, in 19 Kap. von demGenie und der Urthcilskrast; dasdritte, in i i Kap. von dem Nutzenund Vergnügen, welche von der Poe-sie gewährt werden konnten, und vonden Ursachen, warum sie solche nichtgewährt, überhaupt handelt, unddas vierte Gedicht mit Beurtheilun-gen derselben enthält. Die Voll-kommenheit der Poesie setzt der Verf.in die Verbindung des Angenehmenmit dem Nützlichen; jenes entspringt«lis dem, auf das Wahre gegrün-drkm, poetischen Schönen, und die-sts aus der guten Verbindung mitdem Wahren selbst. Das PoetischSchöne, oder das was vergnügt,berühr entweder auf den, von derPoesie nachgeahmten,. Sachen undWahrheiten, oder auf der Art sieNachzuahmen; und das dichterischWahre besteht in dem Wahrschein-uchen, oder in dem, was seyn kann.stm irgend einen Gegenstand dichte-k>lch, glücklich zu behandeln, ist esdaß die Einbildungskraft inThätigkeit gesetzt, und irgend einWkt, als Liebe, oder Schmerz,»der Furcht, oder Haß, und ahn-
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liche Leidenschaften, erweckt werden'und in so fern laßt sich allerdingssagen, daß Muratori die Einbil-dungskraft zum höchsten Grundsätzeder Dichtkunst macht. Uebrigensscheint er zu glauben, daß jeder seinePhtntasie auf diese Art stimmen, odersich zum Dichter bilden könne, undfällt über die Oper, so wie über dieDichter welche blos von irrdischerLiebe gesungen haben, und also auchüber den Inhalt der Gedichte desPetrarch, Urtheile, welche demgroßen Haufen der Italiener unmög-lich haben gefallen können.) -- G.L. Palest (Délia Poetica, Lib. III.
. . . Palerm. 1734. 4.) — Giov.Salro (Esame criticu intorno a va-rie senterze d’alcuni Scrittori dicose poetiche, Pad. 1738- 8 -)
Frc. Guavcio (Délia Storia e dellaRagione d’ogni Poefia . . . Bol.Und Milano 1739 - 1752. 4. 5 Th.in 7 Bänden. Das Werk, in sofern es zugleich eine Geschichte derDichtkunst seyn soll, ist, so wie einanderes von eben dem Verfasser be»reits in dem vorhergehenden Artikelangezeigt. Hieher gehört es als ein,auch die Theorie derselben betreffen-des Werk- Jeder Theil desselben istwieder in besondre Bücher, jedesBuch in Abschnitte (Distindone), je-der Abschnitt in Kapitel, jedes Ka,pitei in Paragraphen ( Pardcelli )abgetheilt; und das Historische gehtimmer dem Theoretischen voran.Aber, dieses Theoretische bestehtauSAllgemeinsatzen.)— Frc. Maria 3 a-nvtli (Del? arte poetica, Ragiona-mente cinque . . . Bolog. 1768-8-Die fünf Abtheilungen handeln vonder Poesie überhaupt, von demTrauerspiele, von dem Lustspiele,von der epischen, und von der lyri-schen Poesie.) — planelli ( Bey f.Uebers. von H. Formeys Principeselenient. des belles lettres, Nap.l 768- 8- sinden sich rifiefiloni iullaPoefia; Duratadell’epicaazione;...
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