Band 
Erster Band. A - G.
Seite
403
JPEG-Download
 

4 Ô 3

D i ch Dich

ist es, indessen, vielleicht, nicht un-angenehm, hier eine Nachricht voneinigen zu finden. Die älteste, mirbekannte ist: Joh. Engaro» deut-sche Prosodie, d. i. NothwendigerUnterricht, anfwelcherley Weise undArt in deutscher Sprache, Vers undReime, »ach rechter poetischer Kunstj» machen, Jngolst. 1.583. 8- —Mark. Gpitz (Buch von der deut-schen Poeterey, in weicher alle ihreEigenschaft und Zugehör gründlicherzählet, und mit Exempeln ausge-führt wird, Brieg >(>24. 4. Wittcnb-1647.8- und i:n «renB. derTrillcr-schen Ausgabe vvn>Op- Gedichten.Ferner, mit Anm. von Enoch Han-martn, Frst. (1645.) 12. Br. « 65g.g. Der Inhalt der 8 kurzen Kap.aus welchen sie besteht, ist folgen-der: ,>wozu die Poeterey, und wennsie erfunden worden; von etlichenSachen, die den Poeten vorgeworfenWerden, und deren Entschuldigung;»an der teutschen Poeterey; von derZngehör der deutschen Poesie, understlich, von der Invention oder Er-findung, und Disposition oder Ab-theilung der Dinge, von denen wirschreiben wollen; von der Zuberei-tung und Zier der Worte; und vonden Reimen, ihren Wörtern und Ar-ten der Gedichte/' Es wurde, wieder Vers. im Schlußkapftel sagt, ineinem Zeitraum von fünf Tagen ge-schrieben. Das, was über Sprachedarin gesagt wird, abgerechnet, istfieylich das übrige von keiner Be-deutung; die Lehren von der Tragö-die und Komödie, z. B. nehmen nuracht bis zehn Zeilen ein. Das merk-würdigste ist, daß Opitz,. in demKap. der Vorrede, ausdrücklich er-härt, er sey gar nicht der Gedan-nn, daß man durch gewisse Regelnund Gesetze jemanden zum Poercnwachen könne. -HanmannsAamerk.handeln in ,6 Kap. von der Reinig-et und Deutlichkeit der. deutschenbprachez von derZierlichkeit in deut-

schen Reimen; von der Rcdgeschick-lichkeit nach den Sachen; von deeWortgro'ße; von d. Wortzeit; vond. Worcklange; von der Ordnungder Wörter, wie sie zur Ausdrückungder Sache helfen; von den Wörtern,wie sie recht oder unrecht gebrauchtwerden; von den unterschiedlichenArten der Reime; von den trochai-schen, jambischen, daktylischen, ana-pastischen Reimen; von den Reimen,so aus unterschiedlicher Vermischungder pectum entstehen; und von denArten der Verse, so aus sonderlicherFügung der Reime entstehen, und hiervon« Echo, von den PindarischenOden, Sonnet, Rondeau, Elegie,Dithyrambe, ungereimte Reime, vonweichen erjagt, daß sie schwerer zumachen waren, als gereimte, weiler ihnen nämlich ganz sonderbare Re-gcln vorschreibt, und den Reimen,welche nach der äußerlichen Gestaltbenennt werden, als Eyer, Becher,Pyramiden. Bey der Ausg. vonid;Z sollen sich noch lststor. Nachr.von den Meistersangern finden.)pi,il. v. ocscn (HochdeutscherHelikon,Mittend. 1641,8. Vcrm Jena 1656.8. Auch gehör: noch seine hochdeut-sche Helikonische Hechel . . . Hamb.1668. 8- gewissermaßen hieher, wo-von sich ein Auszug in dem 27 St»der Bcytr. zur crmschen Historie desdeutschen Sprache, S. 432. sinder.)

pdil. charooörfev ( PoetischerTrichter, die teutsche Dicht - undReinikunst, ohne Behuf der lateini-schen Sprache, in V!. Stunden em-zugießen . . . durch ein Mitglied derhoch!, fruchtbringenden Gesellschaft,Nürnb. ,650-1053.8. Das Werk,das zum erstenmal)! schon früher ge-druckt ist, dessen erste Ausgabe ichaber nicht gesehen, besteht aus drey,einzeln erschienenen Theilen, wovonder ite: von der Poeterey insge-mein, und Erfindung derselben In-halt; von der teutschen Sprache, Ei-genschaft und Züg.'ichkeit in GeÄch-Cc « tat