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sehen Oden; von MadrigalifchenOden; von Sonnette»; von teut.schen LpiZrammatibus ; von satyr.Gedichten; von teutschen InLriprio-Dívus; von poetische» Persbriefen;von Emblematischen Versen , Ge-sprächgedichten, und Rätzeln; vonSpielgedichren (wonnter auch die Le-Lerreinre mit der Nachricht vorkom-men, daß der Rector zu Thor»,Hcinr. Schavius, ihr Erfinder ge-wesen); von noch besondern Gedich-ten (welche zu sonderbare Aufschnf-len führen, und zu sonderbar nebeneinander gestellt sind, als daß ich sienicht anzeigen sollte, nämlich Braut-messen, oder Cantacen bey Trauun-gen, Dramen, Jägeriieder, Bcrg-re-.hen, poetische Wälder, Braut-suppen^ oder Gedichte nach demHochzcittage, Ansingungen, u. d. in.Don dem Drama zu handeln, fin-det der Vers. aber zu weitlauftig);von den Gedichten, so a materia ge-ncnnt werden ( Nahmensgedichte,Hochzcitged. ». s. w.); von der Elo-cution eines Gedichts; von ber In-vention eines Gedichts, und von derDisposition eines Gedichtes. Dieletztere höhlt der Vers. aus derOra-torie her, und meint, unter andern,wenn einer z, B- weiß, wie Brautund Bräutigam heißen, und wenndie Hochzeit ist; so wird das Gediehtvon selbst folgen. Uebrigens hqt erauf Beantwortung aller dieser Fra-gen beynahe 400 S. verwandt; undaußer sogenannten nöthigen Exem-peln , noch ein Reim-Register ange-hangen.) ÍTÏ. Dan. GMeisen(Anleitung Zur deutschen Reim - undDichtkunst, nebst einer deutschenMythologie, Nürnb. >704. 8.) —Cdrlw, Fov. Hunoîd, Menantesgen, (Die allerneuestc Art zur reinenund galanten Poesie, . . Hamb.¥707 und 1722. 8, Hunold will, derVorrede zu Folge, nicht Verfasser,sondern nur Herausgeber des Wer-kes seyn, und scheint den hMmten
Prediger, Crdm. Neumeister, zumUrheber desselben zu machen. Esbe-steht aus zwey Theilen, wovon btreine, nach Chrstn. Weiscns Beyspiel,die Praparation, der andre die Ope-ration heißt. Die erste» 7 Kap. .desersten betreffen die Prosodie über-haupt; und hieraufhandelt der Versim 8ten S. 75'- 467 von große»Akexandrinischen, großen Trochai-schen, großen Dactylischen, große»vermischten Gedichten, von Helden-und andern Briefen, Oden, Arien,Pindarischen Oden, Madrigalen,Eonnettcn, Rondeaux, Epigr. Ralhs.Echo, Satyre»; von Ketttnreimen»Bilberreimen, Quodlibeten, Ora-torien, Cantate», Screnaten, Pa-storellen, Opern, im yten Kap. voniStyl; und im loten von bei’ Licen-.tia poetica. Die Kapitel des an-dern Theiles führen die Ueberschrif-ten, vom keriollo poetica ; von derChria poetica; von der Orat. poe-tica; von der Invention; von derDisposition; und von der Elabora-tion. Alles dieses ist mit vielen«aber unaussprechlich elenden, Bey-spielen begleitet, und das Ganze ineinem höchst gemeinen,. pöbelhaftenTone, welcher mit dem Worte, ga-lant, auf dem Titel, sonderbar ce»-krastirt, abgefaßt. Der gänzlicheVerfall unsrer Poesie zeigt sich^ufjeder Seite. So führt der Versz. B. als Muster eines poetischen Pe-rioden folgende Zeile» an:
„Welcher über alles knickt,
Selber Schuh und Strümpfe fiim.
Und sich nichts zu Gute thut,
Ist ein rechter Fingerhut."
In dem Kap. von der ErfindnngMer, unter andern, an dem NahmenMargarethe, wie nian erfinden, undmit Hülfe der Buchstaben, worausder Nahme besieht, oder der Zahle"-die er, in den verschiedenen cabaülu-scheu Alphabethcn, enthalt, zn aller-hand Gedanken'kommen könne; duHomerischen Gedichte nennt er
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