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Sites m Gelegenheitsgedichten zuthun. die pindanschen Oden, meinter, i'sttrcu nichcs sonderliches, undnur Pcdanccn hatten, um seine Wortebeyzubehalten, einen ÎKamti darangefressen; aber die Anaa a»nn'.e sindií îu ein Zeichen eines glückliche« unduncrmüdeten Genies; die Eigenschaftten der Ode letzt r in die Kurze derVerse und Strophen, in die Ver-schrenkuna der Renne, und die ge-naue Uebereinstimmung der Worte,Sylben , und des Oeneri«, u. d. m.j— Job. Go. »í amann ^Bey s. Lexi-con von poetischen Redensarten,Leipz. >72; 8- findet sich eineAnwei-sung zur reinen und wahren Licht-kunst , die ,ch aber nicht gesehen.) —Jol?. êiNrpb GortscbeS ( Versucheiner kritischen Dichtkunst vor (für)die Deutschen . . . Leipz. >729.8.Mit Beyspielen aus des Vers. eige-nen Gebuchten. Verni, (vorzüglichmit einer elenden Uebers. von Hora-zens Briefe an die Pisonen) ebend.17Z7. 8- Mit allerhand Verände-rungen (als der Weqlassungdes„fürdie Deutschen auf dem Titel, undmit andern Beyspielen, wie aus desVers. eigenen Gedichten; vorzüglichaber in Ansehung der Urtheile überDichter) cbend 1742. 8> Das Werkist in zwey Theile abgetheilt, derenInhalt ich, da es, wahrscheinli-cher Weise, eben so wenig bekanntist, als die vorhergehenden, hiermittheilen will. Die 12 Kap. desersten Theiles handeln: vom Urspr.und Wachsthum der Poesie über-haupt; von dem Charakter eines Poe-ten; von dem guten Geschmack einesPoeten; von den drey Gattungender poet. Nachahmung, und inson-derheit von der Fabel; von demWunderbaren in der Poesie; von derWahrscheinlichkeit in der Poesie; vonpoetischen Worten; von verblümtenRedensarten; von poetischen Perio.den und ihren Zierralhen; von denFiguren in der Poesie; von der poc.
tischen Schreibart; von dem Wohl-klange der poet. Schreibart, demverschiedenen Sylbenmaße und denRetinen; der zweyte, oder andre,Theil, in eben so viel Kap. VonOden, oder Liedern; von Cantaken;von Idyllen, Eklogen oder Scha-fergedichte»; von Elegien; vonvoct.Sendschreiben; von Satiren oocrSrratgcdichten; von Smn - undScherzgedichten; von dogmatischenund heroischen Poesien; von ber Epo-pée , oder dc.m Heldengedicht; vonTraaodicn oder Trauerspielen; vonComodien oder Lustspielen ; vonOvmroder Singspielen. Daß die .Kritikender Schweizer in den Diskursen derMaler, im I. >721 u. f. so wie >nder Anklage des verderbten Geschmak-kes .m I 1 28, und vielleicht dieAbhandlung von dein Einfluß undGebrauch der Einbildungskruft znrVerbesserung des Geschmackes, voneben diesem Jahre, Gottscheden zu-nächst veranlaßten, sein Weck zuschreiben. gesteht er in der Vorredezur ersten Auflage, wenigstens inAnsehung der erster« Schrift, selbst;auch gedenkt er noch in der zweytenAuflage vom I. ,7-57 der Schweizersehr rühmlich, und man kann alsokeineswegcs sagen, daß das WeckSignal zu einem langwierigen Kriegewar. Erst, wie Areitinger auchmit einer Critischen Dichtkunst, imI. »740 hervortrat, und in, diesernoch obendrauf Gedichte von einemlebenden Freunde Gottscheds, Tril-lers Fabeln, nach Verdienst beur-theilt hatte, brach das vielleichtschon längst im Stillen glimmendeFeuer aus. Gottsched äußerte nunwieder in den Beytr. zur crit. Hist^rie der deutschen Sprache, Poesieund Beredsamkeit fein Mißfallen anniehrern Schriften und Ideen derSchweizer; und die Schweizer ficn-gen ihre Sammlung Erit. Poet. undanderer geistvollen Schriften an, inwelchen erst in den Nachrichten vo>n