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Erster Band. A - G.
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Übrigens die A". Lomö-ie, Dlckt-kunst, Tragödie, \i. a. in. — — vUeber den Ursprung des Dramaüberhaupt ist bereits, bey dem Art.Lc-mödic, bemerkt worden daß, da stehkeine Handlung, ohnePersoncn, welchesolche vorstellen, gedenken laßt, und al-so zuerst Menschen, zu irgend einemZwecke versammelt seyn müssen, ehefte dergleichen vorstellen können, essehr begreiflich ist, wie religiöfeFestedazu die Veranlassung gegeben ha-ben, und wie das Drama also, mehrOder weniger, bey allen Völkern,anfänglich eine religiöse Feyerlichreil,rmd der Stoff dazu anS religiösen Be-Kebcnhciten gewählt war. Jene Festesind, bey allen Völkern, die erstenVereinigung!: punkte der verschiede-nen Mitglieder derselben, gewesen;UUd wenn die Vorsteher derselben,die Priester selbst, auch nicht dicVcr-gegcnwarkigung religiöser Begeben-heiten, oder dessen, worauf dieseFeste beruhetcn, dabey veranstaltethatten» um die Feyerlichkcit destoeindringender zu machen, oder dieMenschen dadurch dabey zu beschäf-tigen, festzuhalten, u. s. w. so wür-be doch die, durch sie geweckte Ein-bildungskraft des Menschen sehr leichtPvn selbst darauf gefallen seyn. Na-türlicher Weise mußten aber dieseWersinnlichungen, ursprünglich, mehraus stummen Auszügen, Prozcssto-ncn« oder dergleichen, als aus Re-hen, mehr aus einem blvßenSchau-spiele, als aus einem eigentlichenKranig bestehen, so wie jenes Schau-spiel selbst, nach Maßgabe der Ei-genheiten der verschiedenen Religio-nen. bey verschiedenen Völkern, sehrpe> schiedest ausfallen, und bey. denGtiechrn z. B. (ist den Satyrspie-IfU) auf Enveckliug fröhlicher, undhey den christlichen Völkern (durchhie Mystericu ) auf die Erwecknugernsthafter, oder so gar traurigerEmpfindungen zwecken. Auch wirdaus htkftm Unterschiede, be-

greiflich, wie bey den letztem, <$sehr baldr eine bloße religiöse Feyer.lichkrit zu seyn aufhörte, oder wirdoch, neben demselben, sich sehr früh-zeitig mancherley, blos auf Dclusti«gung gerichtete Schauspiele bildeten,und Menschen, ohne jene Veranliis-sung, sich nur zu dergleichen, zu-sammen thaten. Es bedurfte, in-dessen, bey allen Völkern, mehr cd»weniger Zeit, ehe das Drama selbst,in der ihm eigenen Gestalt, zur Wirk»lichkcit gelangte; und es war beyden mehrestcn, wenigstens schon zueiner rohen Form gediehen, ehe eseine bestimmte, ihm augeincssene, ei-gene Stäke fand. Um daß, durchMenschen, lebendige Gemählde boneiner Reihe von Begebenheiten voll-kommen dargestellt, und andre Men-schcn redend und handelnd aufge-führt werden können, müssen sichnicht blos Gesellschaften dazu vereinthaben, sondern dergleichen Gemähl-de müssen auch zusammengesetzt, oderdramatische Werke geschrieben, undein, zu ihrer Darstellung^ geschickterArt, gleichsam ausgerüstet sey».Eines läßt von dem andern sich nichttrennen, obgleich, der flîatur derSache gemäß, das Eine immer ehe.als das Andre da seyn-muß, undkeines derselben zugleich mit einemMahle, in seiner Vollkommenheit duseyn kann. Von den, in Thierhäutegehüllten, das Antlitz mit Wechhe-fen beschmierten athcnicnsischen Land«leu.tcn, oder den, in Engel, Hohe-priester, jüdische Weiber, u. d. nt.verkleideten Schulknaben bis zu ei-nem Roscius, Garrik oder Eckhos»von den ersten, wahrscheinlicherWeise, ganz stumnicn Nachahmun-gen irgend einer Begebenheit, oderirgend eines Menschen» und den,vielleicht bloßen mündlichen Erstenrungen dieser Nachahmungen, biszu einem Oebip oder einer Andria,zu einem Mahomet oder einem M-sqnthropcu, zu einem flchello oder