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Erster Band. A - G.
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finir heimlichen Heurath, zu einerEmilia Ealotti oder Minna vonAsnibelm; von dem Karren desTbespis» bis zu dem, vom Perikleserbauten Theater oder den neuernOpernhäusern, sind sehr viele Scliriltezu durchzulaufen, und die Echwie-rigkeilen dabey werden dadurch nichtwenig vergrößert, daß, mehr oderweniger, das Eine dem Andern zuHülfe kommen muß: Ohne Men-schen, welche Schauspiele gaben, diekeine Dramen waren, würden, wiegedacht, wahrscheinlicher Weise, nieeigentliche dramariscke Werke, und,ohne drainatische Werke, wiederschwerlich eine eigentliche Schauspie-lerkmist haben entstehen können; und,wenngleich, bey einigen neuern Völ-kern, Werke jener Art (auf ihren in-nern Werth kommt es hier nicht an)ehe geschrieben worden seyn sollten,als sie, durch die Art und den Gradihrer eigenen Bildung, dazu besondreVeranlassungen erhalten hatten, wieB die Stücke unsrer Rochvitha imroten Jahrhunderte : so würde dochdieses, ohne dergleichen Werke bei-den alten Völkern, nie möglich ge-wesen seyn. — —

Was die Geschichte des Dramaanbetrift : so versteht es sich von selbst,daß alle mögliche Arten menschlicherHandlungen und Begebenheiten, sowohl ernsthafte und traurige, alsfröhliche und lächerliche, u. s. iv.und von diesen wieder mehrere Ar.ken zusammen oder jede für sich allein,sich in dergleichen lebendige Gemähl-de bringen, oder aus Menschen ausallenStanden, und so wohl nur auseinem, als aus mehrern zusammen-setzen lassen, und daß, diesem zuFolge, das Drama, bey verschiede,nen Völkern, sehr verschiedene undrriannichfalrige Formen und Gestal-ten hat erhalten müssen, oder insehr vielerley Gattungen zerfällt. Sogar blos erdichtete, und übernatür-liche Wesey lassen in diese Handlun-

gen sich mit verflechten, oder der-gleichen Handlungen, als durch dieseausgeführt, sich darstellen, wodurchdenn die Anzahl dieser Gattungensehr vermehrtworden ist. Nachrich-ten von ihnen sind, bey den Arti-kel» Lymövie, HirteugeOiekt, Dp er,Salyciscbes Schauspiel, und Tra-gödie zu finden. Aber, von demDrama überhaupt, und zwar beyallen Völkern, liefern dergleichen:Mich. de Pure (I<iées de - Specta-cles ane.etnouv. Par. 168g 12.) —L. Racine (In dem Zten Bde. s. Re-marq. für les Trag. de Jean Racine,Par. 1751.12. finden sich verschiedenehieher gehörige Kap. als: Passionde presque tous les peuples pourla poesie dramatique; .bist. de laPoeíìe dram. cîiez les Grecs; bist.de la Poesie dramat. chez les Ro-mains; hist. de la Poes. dramat. mo-derne, u. b. tu.) — Pier. Signa-relli (8toria critica de’ Teatri an-tichi e modérai, netía quale fi ra-giona delP origine e progreffosinoal tempo presente, délia Tragedia,délia Comedia, del Drama in Mu-sica, e di ogni farta di simili com-ponimenti presso tutte le nazioni,con . . . note del S. D. Carlo Ves-pasiano, Nap. 1777.8- 2 Bde. Derm.1787. 8- ; Bde. Deutsch, nach deriten Ausg. Bern 1783- 8- 2 Th.mit einem neu umgeschlagenen Titel,1791. 8- 2 Th. DasWerk ist indreyBücher, und jedes derselben wiederin verschiedene Kapitel abgetheilt.Schon bey dem Art. Lomodie ist dieEinseitigkeit und Partheylichkeit desVers. öfterer bemerkt worden; zuGunsten seiner eigenen Landsleutewürde ihm solche zu verzeihen seyn;aber er widerlegt die, gegen das ita-lienische Theater gehegten, Vorur-theile der andern Völker, durch Her-abwürdigung , und durch falscheDarstellungen des Theaters dersel-ben, so, haß man öfterer zweifelnmuß, ob er nur mit den dramati-.

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