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sehen Schriften der Italiener selbstgenau bekannt gewesen ist. Sitteb hatdiese Parcheylichkeit einige, zum Theil,bittre Kritiken über sein Werk, be-sonders von Seiten der Spanier ver-anlaßt, unter welchen die bündig,sien in der, bey dem Art. 2 D>rtu.kunft, S. 358.» angezeigten Schriftdes Lampillas zu finden sind. Undzugleich vermißt man durchaus dieDarstellung, der, dem Theater einesjeden Volkes zukommenden, es vonandern Theatern auszeichnenden, Ei«genthümlichkriten. • Er scheint seineGeschichte mehr aus den Nachrichtenvon den verschiedenen Bühnen, alsaus den verschiedenen dramatischenProdukten der verschiedenen Völkergezogen, und nirgends Rücksicht aufdie besondere Geistesbildung eines je-den, auf Zustand seiner Denkart undSitten überhaupt, und auf die Ur-sachen und Veranlassungen derselben(ohne welche sich doch die Geschichtedes Drama, bey keinem Volke schrei-ben läßt) genommen zu haben, der-gestalt, daß sein Werk mehr die Ge-schichte der Anwendung der vorgebli.chen dramatischen Regeln, als desDrama selbst, geworden ist. Ob dieletzte Ausg. Nap. >79«. 8- 6TH. sehrverbessert worden ist, weiß ich nicht.)
— Ungen. (Hiltoire universelle desThéâtres de toutes les Nations de-puis Thespis jusqu’à nos jours . .Far. 1779. 8. Ob dieses Werk, wel-ches aus 36 Banden bestehen sollte,vollendet worden ist, weiß ich nicht.Nach den ersten >2 zu urtheilen,würde aber auch dann, nach Ab-rechnung dessen, was über die fran-zösische Bühne darin gesagt ist, sichdaraus nicht viel mehr als Unrich-tigkeiten lernen lassen. Uebrigenshaben die Vcrf. wie billig, alle Ar.ten öffentlicher Spiele und Feyerlich-keiten mit in ihren Plan gezogen; diedrey ersten Bände geben Griechrn-land an, und enthalten Nachrichtenvon den bekannten Olymp. Isthmi-
schen, Pythischen und NemäischmSpielen, von den übrigen Festen»von den Vcrheurathungen und Be-gräbnissen der Griechen, von ihmMusik, ihrem Tanz, ihren Chören,und endlich von den bckannteit bra-malischen Dichtern; der vierte biszur Hälfte des achten Bandes han-delt von den mancherley Spielen,Festlichkeiten, Wektkämpfcn, Der-heurathungcn, Begräbnissen u. s. w.der Römer, worauf Nachr. von ih.ren Theatern, Tänzen und dramat.Schriftstellern folgen; am längstenhaben die Vers sich bey dem Senecaaufgehalten. Mit dem 2èen Th. deSachten Bandes gehen die Nachrich-ten von dem franz. Ritterwesen, unsden dazu gehörigen Festlichkeiten,Lustbarkeiten und Waffenstücken, vondem Cours d’Atnour, der Table,ronde, den Cours plenières, vonden Zweykampfen, von den ?as d’ar-mes , den Turnieren , Feuerwerken,Maskeraden, Carousels, öffentlichenEinzügen, Geburt - Hochzeit - nndHtildigungsfeyerlichkeitcn, und denTroubadours an, und der eilfteundzwölfte handelt von den Jongleurs,von den Mysterien, Farcen, Sotti-se», Moralitäten, und dem Anfan-ge der eigentlichen Komödie und Tra-gödie, aber nur bis Henry de Bar-ran nms I. »554.) — Lrvr. Mac-monccl (Sein Aufsatz über die dra-matische Dichtkunst, vor den Chefd’oeuvr. dramatiques du TheatreFranc. Par. 1773 " 1774 - 4 - fSb.Deutsch, Leipz. 1774. 8- enthälteinbloßes, allgemeines Raisonnement,in welchem einzele, meines Bedun-keus, richtige Ideen mit sichtlich fal-schen abwechseln ) —- ©tarn;. ConteLarli (Dell’ Indole del Teatro an-tico e moderno, im zzten Bde. derRace. d’opufc. scient, et filol. desCalogera, und im >7ten Bde. s-Opère, Mil. 1784.4. 18 Bde.) —.Ungen. (Der erste Band der Capi
d’opera del Teatro ant. e moderno .-
Ven.