Band 
Erster Band. A - G.
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gerichteten, Gvu.ßov\svr. irtpìásî > Hwpmieiv (Oper. ex ed. Oant.B. 2. S. 274- auf. — Von römi.fcbm Schriftstellern ist, meines Wis-sens, nichts, unmittelbar, widerdas Drama selbst geschrieben wor-den , wenn gleich die Schauspieler,au-» mancherley Gründen, (.welchein Mary. Frehers Schrift, Deexiftimatione deque caulis amittendaeexistimationis, Bas. 1591. Lib. 111 .c. 28 angeführt worden stach ehrlosbey ihnen waren, und die theatrali-schen Vorstellungen zu verschiedenenZeiten, von manchen für nachthei-lig, oder unanständig gehalten wur-den. — Unter den christlichenSchriftstellern, waren die Lirchen-varcr, wie stchs gebührt, die ersten,welche das Drama verdammten.Tertullian schrieb ein Buch dagegen(OeSpectacul. lab. Oper. B. i.S. 8-\Virc. J780. 8 ) — und in den Wer-ken des Cypcian (Bd. 2. S- >2l.UVirc. 1782. Z.) findet sich eine ähn-liche Schrift, so wie, in mehrernKirchenvätern, als in der gten Ho-rnilie des Basilius — in der 1 < tcndes Lhrysostomus an die Antiochier— im Ambrosius - und Augusti-vus» einzele Stellen dagegen. Auchwaren die Schauspiele ihrer Zeit zuZenau mit der herrschenden Religionverbunden, und diese mit der ihrigenzu wenig übereinstimmend , als daßsie nicht, mit einigem Recht, sichwider fft hätten auflehnen können.Ihre Gründe sind in einemProgramvon Alt». E. walch, De Theatroprimis Christianis exoso, Schleus.2770.4- gesammelt. Und, obgleich,»n der Folge, die christliche Geistlich-keit selbst, eben so, wie die heidni-sche, die ersten Schauspiele, unterdie Christen, durch die Mysterien,oder, noch früher, durch Auszüge,Processionen, die so genanntenNar-ren - und Eselsfeste, u. d. m. ein-führte: so hat sie denn doch die an-ständigern und vernünftigern Schau-

spiele, so bald diese nicht mehr mitReligionsgebräuchen verbunden wa-ren, selten, oder gar nicht, leidenwollen, und ganze Kirchenversamm-lungen, als die zu Clvira im 1 .305(Can. 6 t und 67.) zu Arles im I.314 und 542 (Can. 5) zu Bourgesim I. «548 (Can. 4) haben, mehroder weniger Verdammungsurtheileüber die Bühne, oder über dieSchauspieler ausgesprochen, so wieLayen und Geistliche gegen sie ge-schrieben. Von Italiener» sind un-ter diesen: Carl Lorromäus (Dasauf seine Veranlassung geschriebeneWerk, welchcszu Toulouse i622ge-druckt worden seyn soll, und in derSchrift, Ueber die Sittlichkeit desTheaters, S. >09 angeführt wird,ist mir nicht näher bekannt. Aberebend. finden sich seine, aus den Ver-handlungen des Mayländischen Con-ciliums gezogenen Meinungen überdas Theater; und zu Paris sind, imI. «664. 12. ein Traité contre lesDanses, et les Spectacles, welcherihm zugeschrieben wird, so wie» inneuern Zeiten, Veri Sentimenti diS. Carlo Borromeo intorno alLTea-tro, tratti da’sue lettere, R. 1753.8- und S. C. Borromaei opusculumde Choreis et Spectaculis in festisdiebus non exhibendis ebend. 1753.8. gedruckt worden. Das Sonder-barste ist, daß mehrere Schriftstel-ler diesen so genannten Heiligenunter die Vertheidiger der Schau-bühne gesetzt, und ihm so gar, gleich-sam Verbesserungen dramatischer Ar-beiten zugeschrieben haben, wie z. B.Nie. Barbieri, in s. Supplie», Bol.>636. 8- Kap. 38- und Riccoboni, ins. üist. du Theatre Italien Bl>. r.Ch. VI. S. 58 u. f.) — pbil. Wert(t 1 595. Auch erst in neuern Zeiten,Rom 1755 8- stnd, unter dem Ti-tel: Veri Sentimenti, die Meinun-gen dieses Mannes über das Thea-ter, aus seine» Schriften gezogen,erschienen.) — iBiocb. Andreini