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monwealtb, Lond. 1580. 8, DtkVerf. verdammt sie, weil ihrer we-gen die Kirchen leer stehen, weil siezu verbotenen Zusammenkünften ge-braucht, und aufrührerische, un-keusche und schändliche Reden öffent-lich darin geführt werden.)— Thom.Lodge, und Th. Hepwood sollendiese Schriften, der eine in einemTreatise in defence of plays, derandre in einer Apology kor Actorsbeantwortet haben; aber ihre Wi-derlegungen weiß ich nicht nähernächjuweisen. — Unzen. (The firstBiast of retreat from Plays; Thesecond and the third Blast . . . .Lond. >580. 12. Die erste dieserSchriften ist mir nicht bekannt; inder zweyten wird das Theater alsein Dcrführungsmittel dargestellt;besonders ereifert der Vcrf. sich dar-über, daß an den Sonntagen undso gar in Kirchen Schauspiele auf-geführt werden.)— Albecicu» Gen-tilrs (Professor zu Oxford: DeActo-ribus et Spectatonbus fabuiar, nonnorandis, Oxon. 1597. 4. Hanov.>599. 8- und im 8ten Bde. S. >6-8des Gronovfchcn Thesaurus; in 22Kap. und eigentlich zur Vertheidi-gung der Schulkomödie.)— I. Rai-nald» i^The Overthrow of Stage-plays in a Dial. 1599.4. 0 xf. 1629.4. Der Biogr. d> amat. Art. Gagerzu Folge, soll das Werk aus Brie-fen bestehen.) — will. prinne(Hiftriotnastix, the Players-Scourgeor Atìor’s Tragedy, L. 1633. 4.Der Perf. will aus den Kirchenva-tern erweisen, daß alle diejenigen,welche Schauspiele schreiben, vor»stellen, und vorstellen sehen, ewigverdammt find; aber seine Seiten-blicke auf den König und die Regie-rung, wegen ihrer Begünstigung derSchauspiele, zogen ihm ein hartesGeschick zu. Er wurde vernrtheiit,an den Pranger gestellt zu werden,beyde Ohren zu verlieren, fünf Hun-den Pfund Straftj«. bezahlen; und
sein Buch wurde durch den Henkeröffentlich verbrannt. Er ertrug allesherzhaft, ließ aber nun mehrere der«gleichen Schriften gegen die Sittenund Gebräuche der Zeit, und gegendie Regierung drucken, und zog sichdadurch noch härtere Bestrafungenzu, welche unstreitig die, schon ver«h^ßte, Regierung noch verhaßtermachten, und vielleicht die Unruhendieser Zeit sehr beförderten. DasBuch, an und für sich selbst, ist nichtallein sehr schlecht, sondern auch mitleidesischastlicher Hitze und Bitter-keit, und nicht blos gegen Schau-spiele, sondern auch gegen alle Ar-ten von Musik, geschrieben. Esenthalt übrigens mancherley Bey-träge zur Geschichte des Drama inEngland. Beantwortungen dessel-ben sind mir nicht bekannt. DieSchriftsteller glaubten vielleicht, daßdie Regierung sie dieser Muhe über-hoben hätte. Nur I. Shirley setzteseinem Bird in the Cage, Lond. 1633.4. eine verhöhnende Zueignnngs«schrift an den unglücklichen Prinnevor.)— Im I. >647 wurden, be-kannter Maßen alle Schauspiele ver-boten, und bis zur WiedereinsetzungCarls des 2ten nur im Verborgenengespielt; imJ. ,662wurdedasThea-ter wieder hergestellt, und scheint auchgleich wieder Gegner gefunden zu ha-den; denn in Beziehung auf solcheschrieb Rich. Backer (Theatr. trium-phuns, or 11 difcourfe of plays invindication of the Stage 1670. §.)— Bald nachher veranlaßte die Aus-gelassenheit in den Stücken des Con-greve, Vanbrugh, Wycherlyu. a.m.die berüchtigte Schrift des Ier Col-lier (A short View of the immo-rality and profaneness of the eng-lifh Stage, Lond. 1698. 8- widerwelche sogleich: — will.Longreve(Amendments of Mr. Colliers falfeand itnperfest citations, L. <698.80 — und I0H1» Dennis (Theufe-folnels of the Stage to the hap-
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