Band 
Erster Band. A - G.
Seite
479
JPEG-Download
 

En c

En c

479

Kap- des ersten Buches s. Schrift,pictura etc. aber ebenfalls unzu-länglich.) - In der Mitte des

siebzehnten Jahrhunderts, im^ I.1654. mahlte ein Augsburger Künsi-Icr, Dan. Neuberger (Der aus demSandrart Acad. Art. pict. P. II.Lib. 111 . c. 24. S. 349- Nor. 1633. f.als ein geschickter Bosstrer bekanntist.) in das Stammbuch desOptikersEnno, „einen Moses von Wachsohne Pinselstrich,“ wie es in derKunst - Gewerb - und Handwerks-gesch. der Reichsstadt Augsburg vonP. v. Ekelten, Augsb. 1779. 8-S. 4;9 heißt. — (ß«et. (Biul. 5 um*bo (f 1701. Hat wenigstens mit ge-färbtem Wachse gearbeitet. S. Allg.Künstler-Lexic. Art. Zumbo.) —pbil. <£t. <£v. v. (Layluör und H.iNajaulr (lckem. sur la Peinture àl'Lneaulìique et sur la Peinture àla Cire, in dem 28km Dde. S. 179der Meta. de l’Acad. des ínscript.Einzeln , Gen. 1755. 8- Engl. von3 . H. Münz , mit einem Zusatz os asurs and eaíy method of ii.\ingcrayons 1760. 8- Deutsch ilt Cay-lué Abhandl. zur Gesch. und Kunst,Alkenb. >708.4. Bd.2. S-278- DieVerf. geben darin, vier verschiedeneArten von enkanstischer Mahlerey an,und glauben das Verfahren der Al-ten dabey wieder entdeckt zu haben.Ihre Erfindung fallt ins I. 1752und im I. >754 wurde das erste, indieser Manier, von dem MahlerDien verfertigte Gemählde, der Kopfeiner Minerva öffentlich ausgestellt.Auch haben nachher mehrere franzö-sische Mahler, als Rvslie, le Lor-rain, u. a. m. dergleichen Mahle-reyen verfertigt; indessen sind solchenicht sehr bekannt geworden.) —©uil. Mazeas (Ein Auszug aus ei-nem Briefe von ihm, die Erfindungdes Eaylus und seiner Mitbewerberbetreffend, findet sich, im 6ken Bde.S. >83 der Dibl. der schönen Wis«Ünsch. und englisch, von I. Parsons,

im 2ten Th. des 49ten Dds. derPlnlof. Transact. No.C. ©.653. un&Observations darüber von dem Ue-bers. ebend. S. 65;.) — Unzen.(Mist. et Secret de la Peinture enCire, Par. 1755. 12. Der Vers.welches Diderot gewesen seyn soll,behauptet, daß bereits im I. 1749ein französischer Mahler, Bachelier,eine Art von Wachsmahlerey erfun-den habe, welche der EnkaustischenMahlerey der Alten ähnlicher, alsdie Methoden des Eaylus, dessenAbhandlung selbst damals noch nichtgedruckt war, sey; und giebt Nach.richt von dem Verfahren des H. Ba-chelier, welches im Grunde auf denGebrauch einer Art so genannterWachsseife beruht, und von der Er.findung des G. Eaylus sehr abwich.Uebrigens erregte diese Schrift vielLern,; der bekannte Freron zog inseiner Année littéraire dagegen znFelde, weil der Vers. dem Gr. Cay-lus die Ehre der Erfindung streitigmachen wollte; und unter dem Titel,'(Art de peindre en fromage ou enramequin, Par. 1755. 12. erschieneine Satire darauf, welche dem Mah-ler Rouquer zugeschrieben wordenist.) — Tod. Mayer (Machte, umsI. 1759 zu Göttingen einen Versuchzur Wiederherstellung dieser Art vonMahlerey; aber von seinem Versah«reu dabey ist nichts bekannt gewor-den. S. Götting. Anz v>J. >759.S. 402. Büschings Cntw. einer Ge-schichte der zeichnenden Künste ©.icgund dessen Beytr. z» der Lebensgesch.denkw. Personen, Th.6. S.266.) —Benj. Lalau (Ausführlicher Bericht,wie das Punische, oder EleodorischeWachs aufzulösen, Leipz. >769. 8-vergl. mit der „Beschreibung einer,mit Calauischem Wachs ausgemahl-ten Farben-Pyramide, wo die Mi-schung jeder Farbe auf Weiß unddrey Grundfarben angeordnet, dar-gelegt, und derselben Berechnungund vielfacher Gebrauch gewiesen

wird.