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wird, von I. H. Lambert, Berl.1772.4." und mit der Schrift:„Ueber die Mahlerey der Alten,Merk. 1787- 4-“ S- 99 u. f. Calauhatte eine Art von Wachs erfunden,welches, wenn es aufgelöst, undden Farben bcygcmischc wird, semerMeinung nach, alles das leisten soll-te, was von der Enkaustik der Alkengesagt wird. Einige unsrer berühm-testen Künstler, als H. Rode undFrisch zu Berlin, haben, mit diesemWachse allerhand Versuche ange-stellt, von welchen in der angef.Schrift, über die Mahlerey der Al-ten, Nachricht gegeben wird.) —■Jos. Lrarrell (La Cire alliée avecPhuile, ou la Peinture à huile ciré,trouvée p. Mr. Chr. Baron de Tau-•benheim . . . Matmh. 1770.8.) —D- XHnccnjio Reguenc» ( Saggi fuiriílabihnento dell’ antica arte de'Greci e de'Romani Pittori, Vc-n.1784. 8- Verm. Parai. 1787. 8-2 Bde. Franz. Rom 1786.8- DasWerk ist in so genannte Saggi abge-theilt, deren der erste Land zweyenthalt, und wovon der erste, in2Z Kap. de'principi, progreffi eéecadenza délia Pittura tra’ Greci,und der'zweyke, in 26 Kap. von demristahiiimento del metodo praticodi dipingere degii antichi,Greci eRomani fondati fu gli opportun!íperi menti handelt. Der zweyteBand besteht aus drey verschiedenenTheilen, wovon der erste eine narra-zione itorieo-cridca della contro-versia su Ja cira punica propria degiiantichi pittori, der zweyte Memo-rie intorno alla cera punica propriadegii antichi Pittori, und der dritteeinen faggio trorico- critico deii’an-tico nitro, in 13 Kap. in sich be-greift. Ein Anhang beschäftigt sichmit einer der, m der Folge vorkom-menden Schrift des Gins. Tomma-selli. Nach der Meinung des Verf.bestand das punische Wachs der Al-ten aus Mastft, oder griechischem
Pech, ober arabischem Gummi undweißem Wachs zusammen, das, wennes, in Wasser, unter einander ge-schmolzen, und wieder hart gewor-den war, äußerst fein gerieben, dannmit den Farben vermischt, und mitjenem Wasser angefeuchtet wurde.Ueber das fertige Gemählde selbstwurde wieder geschmolzen Wachsge-gossen, und dieses nachher am Feuerweggeschmolzen. Der Verfasserschlägt übrigens sechs verschiedeneMethoden vor.) — ColoneUo Lav.Lorgna (Della Cera punica, Difc.Ver. 178;. 8- und im 2ten Bde. E.58- der zweyten Ausg. des Werkesvon Requeno. Der Vers. halt dasPunische Wachs der Alten für bloßesgemeines Wachs, das, um zu dieserArt von Mahlerey brauchbar zu seyn,mit dem jetzigen Natron, oder Al-cali aufgelöst, und mit arabischemGummi versetzt worden ist.) — Un-zen. (Offervaz. . . contro il Disc.del Caval. Lorgna, Ver. 178)- 4 >)— Luigi Torr: (Offervazioni . . .Ver. 1785. Znr Vertheidigung derMeinung des Lorgna, gegen einenBrief des Requeno, den dieser überdessen Discorso drucken lassen, undder sich im rtenTh s.W. findet.) —Eianm. Aftori (Memoria deiia Pit-tura alP Encautto, Ven. 178^ 8-Der Vers. hat, Stakt des Wassers,Ocl zu dem aufgelösten Wachs ge-braucht. ) — Glus. Tommastlli(Della Cerograsia , Ver. i7üS- 8-Die Schrift besteht aus fünf ver-schiedenen Abhandlungen, wovon dieerste eine Art von Eommcntar überdas, was Plinius von der Mahle-rey sagt, die zweyte eine Prüfungvon der einen, der von Requeno vorge-schlagenen Methoden , die dritte cmeUntersuchung der Ursachen warumdie Oelgemahlde so leicht zu Grundegehen, die vierte Betrachtungen überdie Wachsmahlerey der Alten, unddie fünfte Vorschläge zur Verbesse-rung der neuern Mahlerey enthält.