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Zeit an hat man öfters das Calilahva Oimnah, und die Fabeln desPilpai für zwey ganz verschiedeneWerke gehalten. Auch ist diese Ue-bersetzung, unter der Aufschrift vonZabeln, verschiedentlich wieder, als,yamb. 1707. i2. mit den Fabelndes Aesop, so wie mit dem Titel,Conseils et maximes de Pilpay,Par. 1709. 12. (Bronsv. 1792.) 8-Mld auch in dem Festin nuptialdressé dans PArabie heureuse, ouMariage d’Esope, de Phèdre et dePilpay, avec trois Fées, p. Mr.dePalaydor Pirou Florent à Table1700. 8. und unter dem Titel, Elitedessables ,710-8. mit den Fabelndes Aesopus undPhädrus zusammengedruckt worden. 4) Besitzen wirabendländische Uebersetzungen desWerkes, deren Urschrift die tücki-sche Uebersetzung des Originals seynsoll. Die älteste derselben ist diespanische,! welche den Titel führt:Espejo politico, y moral, paraPrincipes y Ministres» y todo ge-nero de personas, por Vinc. Bra-chst, Mad. 1654 - 1659. 4. 2 Bd.Wenigstens sagt der Uebersetzer, eingebohrner Italiener, daß er sie ausdem Türkischen gezogen; und, wenngleich eine Menge Dinge darin vor«kommen, welche, schwerlich in den:Türkischen sich finden möchten, alsErwähnung des H. Georg aus Cap-padocien, des Simon Magus, desGalenus und Sokrates: so verrathdoch der Styl des Verfassers; unddie Redensarten, morder ei dedodel espanto con el diente de la ad-miracion, aranar la cara de laleal-tad con la una de la traycion, u. d.m. daß er, nach einer morgcnlän-dischen Urschrift gearbeitet, und ängst-lich treu übersetzt hat. Aber imGrunde begreift sie, ungeachtet des-sen, was sich mehr darin findet,denn doch nicht gänzlich das Indi-sche Werk selbst. Sie enthält, anEtatt der gewöhnlichen >4 oder
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nur acht Abschnitte; und der Ver.fasser verspricht in dem Prologe zudem 2ken Theil, daß, wenn seineArbeit Beyfall erhält, er den drit-ten und letzten nachliefern wolle.Aber dieser ist, so viel ich weiß, nieerschienen; und unser gute AdamEbert, welcher das spanische Werkzur Grundlage einer, von ihm an-gekündigten, aber nie erschienenenlateinischen Ausgabe (S. Leipzigerneue Zeitungen von gelehrten Sachenvom I. 1725. S. 365- 368) machenwollte, scheint nicht einmahl diesenProlog gekannt, oder sorgfältig ge.lesen zu haben; denn schon daraushätte er sehen können, daß nicht,wie er behauptet, das spanische Werkvollständiger, als irgend ein ande-res sey. Auch bedarf es wohl nichterst bemerkt zu werden, daß sein,aus jenen Erwähnungen, gegen dasAlter des Buches gezogener Schluß,sehr unkräftig ist. Die zweyte, ausdem Türkischen gemachte abendlän-dische Uebersetzung ist die französischevon Ant. Galand. Der türkischeVerfasser soll Ali Tchelebi Ben Sa-leh (t *54p) gewesen seyn, und dasBuch wird Humajoun Namah ge-nannt; die Arbeit des Galand abererschien unter dem Titel: Les Con-tes et Fables Indiennes de Bidpayet de Locman, Par. 1714. 12. 2 B.Vcrm. und verb von Sim.TH. Gueu-lctte, ebcnd. 1724. 12. 2 Bd. undendlich vermehrt von Cardonne,cbend. >778- r 2.3 Bd. Wie Lokmanauf den Titelkommt, ist um desto wun-derbarer, da Bidpai zwar seiner,aber nur im Vorbeygehn, gedenkt;und höchstens einzcle Stellen eineentfernte Aehnlichkeit mit einzelcnStellen in Locmans Fabeln haben.Indessen ist diese Uebersetzung wiederin das Englische, Lonv. 1747 und> 754 - 8- so wie in das Deutsche(nach oer ersten Ausgabe, und zwarmit einem weitlauftigen Vvrberichk)Frfk. und Leipz. >?4§. 8- a B- über-tragen