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Erster Band. A - G.
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kragen worden. 5) Die neueste derabendländischen Uebersetzungen istdie, aus dem Sanskrit, von Cl).Wilkes gezogene, englische, undführt den Titel; The Heetopades ofVeeshnoo Sarma, Lond. <78?- 8-Aus welcher Quelle die holländische,von Zach- Hcins: Voorbeseis derouden Wysen . . . Zwol. 1623. 8-geflossen ist, weiß ich nicht; dem Ti-tel nach, scheint ihr Vers. das Buchfür Ebrälschen Ursprunges gehaltenzu haben. Von dem Buche selbstausführlich zu handeln, gestattetder Raum nicht. Der ältesten Sagenach ist es, von Bidpai, zum Un-terricht des Indischen Königes Dob-schelim verfertigt worden. SeineEigenheit besteht darin, daß es,mehr oder weniger, dramatisch, odermit Handlung durchflvchten ist. Ein-heit und Interesse sind aber in dieserHandlung nicht. So sehr auch die,mir zu Gesichte gekommenen, Ueber-setzungcn iin Einzeln von einanderabweichen, und in so fern von einan-der abweichen müssen, als jeder Ue-versetzet, nach eigenem Belieben,hinzu gethan, oder weggelassen, oderverändert hat: so werden die Fa-dein doch immer von einem bestimm-ten Jndividuo einem andern, zumUnterricht, erzählt; auch spielen diebeyden Hoftdicre, Calilah und Dim»nah, oder Stephanites und Jchny-lates, allenthalben, eine wichtige,längere oder kürzere, Rolle, undsind, wahrscheinlicher Weise, der ei-gcntliche Stamm des Buches. Aberes ist gewiß, daß, wie H. Kästnerschon bemerkt hat, die Fabeln allzu-menschlich sind; Calilah und Dim-nah sind nichts, als Thiernahmen,für Hofteute. Was der Verfasservon ihnen dichtet, ist mehr Allego-rie, als Fabel, und zeigt, meinesBcdünkcnö, den Unterschied zwischenden Begriffen der Morgenländer undder Abendländer von der Fabel, sehrdeutlich. Mehrere Nachrichten ge-

FaS

ben, außer den schon angeführtenSchriftstellern, als Herbelot, Gori,Aisiman, Stacks Vorrede zu s. AuS-gäbe, Galands Vorrede zu der fti-nigen, Laftners Verm. Schriften,Sarmienro's chlemorias, FloödersProlegom. u. a. m. noch TenzelsMonatl. Unterredungen vomJ.iflyz.S. 707. und vomJahr 1697.®. 572.Labric. Bibl, Gr. Lìb. V. c. 5. undc.42. I. Druckers Hilf. crit. Philos,là II. c. 4. §. 8> B. i. S. 210. Lrep-tags Hdpar. Bitter. B. III. hlo. 2 %.S. «06. I. G. Xv. Dunkels .. Histor.crit. Nachr. B.3. Th^ r. S.asounbB. 2. Th. l. S. 331. (aber diese ziem-lich unrichtig und mangelhaft); undals eines Persischen Productes wirddieser Fabeln in der Vorrede zu derAnthol.Pers. Vien. 1770. 4. gedacht.Ein so genanntes Leben von Bidpaifindet sich in den Vier des Ecri-vains etrangers von Prévost d'Et-mes, ?. ,784. 8> Uebrigens hatmit diesem Werke, die bey dem Art.Erzählung, S. 507 b. a. f. ange-führte Historia septetn Sapientumallerdings viel Aehnlichkeit, und siescheint wirklich nach dem Muster je-ner Fabeln gebildet zu seyn. Einanderes, dein Pilpai zugeschriebenes,französisches Produkt : Naufrage desIsles flottantes, ou Basiliade du cé-lébré Pilpai, Poeme her. . . MefT.» 755 - 8 - 2B. in Prosa, von Morelly,steht aber mit Pilpai in gar keinerBeziehung.) — Schick SaeOi (Einpersischer Dichter um die Mitte desdreyzehnten Jahrhundertes. Seine,in Prosa abgefaßten Fabeln führenden Titel, Gnlistan, oder Roten-thal, und wurden in Europa zuerstdurch eine französische Uebersetzuugvon Andre du Rycr, mit der Auf-schrift: Gnlistan ou l’Empire desRoses, 1634. bekannt. Daß die Ar-beit des du Ryer nicht, wie in derAnweisung der vornehmsten Bücherin allen Theilen der Dichtkunst, S.063 gesagt wird, aus der in der

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