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Erster Band. A - G.
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völlig wegzubringen. Alsdenn grün-det man sie ganz auf eben sol-che Art, als das erste Mahl; nurfällt der Dampf, oder das Bestreuenmit Bleywciß weg, damit die vorhergeatzten Striche, durch den Grundhindurch, sichtbar bleiben; und nunbearbeitet man sie von Neuem mitder Nadel, und höhlt das fehlende,oder die sanftern Töne und Verspä-tungen nach, die gewöhnlich mit derso genannten kalten Navel ( s. denArt. Ae;kunst und den Art. Radi-ren) gemacht werden. Es ist, in-dessen, zu bemerken, daßdieserzweyteGrund dicker oder stärker, als dererste, aufgetragen werden muß, weilsonst das Scheidewasser, bey demzweyten Aezen, leicht in die zuersteingeatzten Striche eindringen, undso Unreinlichkeiten verursachen könnte.Das zweyte Aezen selbst geschieht wiedas erstere Mahl, allein mit demUnterschiede, daß, da jetzt nur sanf.tere Töne eingcätzt werden sollen,das Scheidewasser nicht so lange aufder Platte bleiben darf. 'Die Vor-theile von diesem zweyten Gründen,oder Uebergründen, sind, daß derKünstler, eines Theils, mit leichte-rer Mühe und weniger Zeitaufwand,jene feinern Töne und Verspülungen,als es, mit der kalten Nadel oderdem Grabstichel möglich ist, und daßer, andern Theils, auch Gegen-stände, welche Leichtigkeit und spie-

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lende Nadel erfordern, besser dadurchhervor bringen kann, indem die kalteNadel, so wie der Grabstichel, beydem dazu nothwendigen Nachdruckeder Hand, jener Leichtigkeit nach«thcilig werden. Vorzüglich ist dieseMethode nutzbar bey Gegenständen,wo kräftige Parthien unmittelbar angelindere gränzen, wie z. B. in Land-schaften, wo durch die lockern Zwei«ge eines, im Vordergrund stehenden,kräftig gehaltenen Baumes eine ge-lindere Luft durchschimmert; und dieguten Wirkungen davon zeigen sichin mehrern Blättern von H. Geyser,der, wenn er gleich vielleicht nichtder eigentliche Erfinder seyn sollte,doch den ersten und mehrstcn Ge-brauch davon gemacht, sowie garkein Bedenken getragen hat, solcheauch mehrern Künstlern, wenn dieRede von jener Wirkung war, mit-zutheilen.

Gruppe.

Von der Gruppe, in der Mahlerey,unter mehrern, handeln Dapup vuGrc; in s. Tr. sur la Peint. S. 299u. f. — Hagedorn, in der 20tenBetr. und von der Beleuchtung derEinfachen, in der 4?ten Betr. —De piles in den Elem, de peint.S-76. der Ausgabe von 1767. —S. übrigens die bey dem Art. AnorV«nung angeführten Schriften.