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Zweyter Band. H - R.
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dem Art. harmonie angeführte Werkvon Höh. Phil. Lirnberger, zumTheil wohl abgeholfen worden. Auchwar ja damahls schon SorgensWerk erschienen, und S'AlemberrsWerk übersetzt. S- übrigens den Art.-Harmonie.

Hauptsatz.

Zu diesem Artikel gehört: die Sitzeder musikalischen Hauptsätze in einerharten und weichen Tonart, und wieman damit fortschreitet und auswei-chet, in zwo Tabellen entworfen, er-klärt, und mit Exempeln erläutertvon G. Lrde. Lingke, Leipz. 1766. 4.~ Die Recension dieser Schrift inder Allg. d. Bibl. Bd. ;. veranlaßteeine „Beantwortung von ihrem Verf.in Hillers Wöchentl. Nachr. v. I.r?68- S.321. — worauf, in ebendiesen Nachr. S. ist? und lgr eineAntwort erschien. —>

Haus.

©ic von der Bauart der Wohnhäu-ser handelnden Werke sind, bey demArt. Baukunst, zu finden. —

Held.

Ueber die so genannten vollkomme-nen Charaktere, welche H. G. zu denHelden in den Werken der Dichtkunstempfiehlt, ist in den neuern Zeitensehr viel geschrieben worden. Außerdem, von ihm angeführten Shaftes-bury, handeln davon die Briefe überdie neueste Litteratur, Br. 63.66.123.145. — Lh. Garve, in s. Abhand-lung über das Interessante (Abhandl.Leipz. 1779.8. S 4-.) — G. &.Äefsing, in s. Dramaturgie, bey Ge-legenheit des Diderotschen Hausva-ters , und an andern St. m. — derVersuch über den Roman S. 42.u. a. m. und vertheidigen, oderbestrebten sie. Auch finden sich in

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dem Werke des Helvetius, ve l’Ef-prit, Dise. IV. ch. 15. Bd. 3. ©. 217u. f. Ausg. von 1758 vortrefliche,hierauf anwendbare Bemerkungen.Alles kommt dabey, meines Bedün-kens, auf den Begriff von vollkom-mener Tugend an. Und vielleichtverträgt auch die eine Form vonDichtart, z. B. die erzählende, eheals die dramatische, vollkommeneCharactere? Sonderbar aber müßtees seyn, wenn sie vorzüglich zu Hel-den tauglich und doch zugleich, wieH. S. im Texte sagt, »schwerer aufeiner interessanten Seite als heftigleidenschaftliche Helden zu zeigen wä-ren." Was die, von H.S. gewähl-ten Beyspiele anbetrist, so sind sie,ebenfalls, nicht sehr glücklich ge-wählt. Schwerlich dürfte Prome-theus für einen vollkommen tugend,haftenCharacter gelten: derunschul-dig Leidende ist deswegen noch nichtvollkommen tugendhaft. Und ebenso wenig scheint Leonidas hiefür ge-halten werden zu können. Wer kenntnicht die Verse daraus:

Thou too, o Farne, attendanton my fall,

With wings unwearied fstall pro.

teft my tomb,

Nortimehimself shallviolate mypralle.

B. 1. v.339.

Und so wie hier sich selbst, munterter, im folgenden Buche, V. i;8u.f.seine Gefährten mit der Rücksicht aufNachruhm auf. Kann aber dieses,so wahr» so interessant es ist, voll-kommen tugendhaft heißen? — —

S. übrigens die Art. Lhgracrer,Sitten u. d. m.

Heldengedicht.

Außerdem, was, über das Helden-gedicht, in Aristoteles Poetik, Kap.23. 24. 26. vorkommt, handeln da-von, in lateinischer Sprache, un-ter mehrern: Joh. 2 nt. Viperain,

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