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Zweyter Band. H - R.
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H e l H e í

ZU setzt, und die vorhergedachten Ge- ihre Sitten im Ganzen doch von den,

'3 schichten von Karl dein Grollen und in den Ritterzeiken herrschenden Sit-

in den Dritten, ja so gar (wie die Folge ten viel zu sehr verschieden, als daß

in zeigen wird) eine Menge eigentlicher sie so natürlich wie diese, viel eigent.

en Ritterepopöen in den Landcsspra- liehe Ritterromane hatten veranlag

kn che», sind alter. Nicht minder im. sen können , oder dazu so natürlich

•c* erweislich ist es, daß eigentliche hätten führen müssen. Wozu be-

arabische Compositionen jene Muster durfte es, bey dem, in diesem Zeit-

so gewesen sind. Zwar führt Warten punkt herrschenden Geist der Kreuz-

6, <a. a. O. Bd. z. S. 24. Anm.) und züge, der irrenden arabischen Rit--

v, besonders ein neuer Litterator, I. ter? Diesen Geist wird man doch

n- Andres in s. Origen, Progrellos y wohl Nicht von den Arabern Herlei«

:g Eítado aátual de toda la Literatura, ten wollen? Und welche Quelle von

n- Müll. >784,8- (Kap. XI. Bd. 2. sonderbaren Abenteuern, kühnenUn-

n. S. 78) eine Menge arabischer Ro- ternehmungen, u. d. m. mußte sich,

ei- mane solcher Art aus dem Herbelot mit diesen Zügen, für jeden dichte-

id «m; aber, wenn diese auch, was wir rischen Kopf eröfnen! Wodurch es

ch von den wenigsten mit Gewißheit aber, meines Bedünkens, cntschie-

>ie wissen, früher, als jene Geschichten den wird, daß die Uranfänge der ro-

n, geschrieben wären, wer sagt uns, mantischcn Dichtart weder in latei-

g- daß sie in den Abendländern vorher nischen noch gar morgenlandischen

he bekannt waren? Die angezeigte Ge- Dichtereyen gesucht werden dürfen,

u- schichte Karl des Großen, welche ist, daß wir wenigstens Nachrichten

>e< der letztere als einen Beweis für die- von Gesängen aus jenen Zeitpuncten

ne se Bekanntschaft in so fern ansteht, besitzen, worin die Heldenthaten der

en als sie, seiner Meinung nach, in Zeit in den Landessprachen gefeyert

n» Spanien geschrieben worden seyn worden sind. Daß diese Gesänge

g, soll, ist, von einem andern spani- nicht eigentliche, ganze Ritterepo«

ch sehen Litterator, welchem Kenntnisse pöen, nicht große, zusammen ge-

!r« und Scharfsinn nicht abzusprechen setzte Kunstwerke, sondern, wahr-

i» sind, Mayans (in s. Leben des D. scheinlicher Weise, zum Theil nicht

H-- Quixote, S. 21 vor der Amsterdam- vielmehr, als unsre jetzigen öänkel-

a- mer Ausg. desselben v.I ,7z;)aus- sängerlieder, und daß sie nicht in der

ist drücklich für ein, in Frankreich ge« langue geschrieben waren,

he schricbenes Werk erklärt worden, schadet nichts. Hier, wo bloß von

>ie Besonders hatte er nicht auf den dem Ursprünge jener Epopöen die

n, I)oce Valientes der Araber, als auf Rede ist, kommen dergleichen Ge-ll« dem Urbilde der zwölf Pairs von sänge, als die ersten Keime dersel-

■m Karl dem Großen bestehen sollen; den, vorzüglich in Betracht; und

st, denn diese sind, wie unter andern bey Untersuchungen dieser Art darf

2) Warton selbst (a.a. O. Pd. 4. S. 29. die Geschichte der Sprache nicht (ob

>er Anm. 1.) ausführlich, und noch um- es gleich öfterer geschehen ist) mit der

en siäiidlicher C. G. Buder in einer ei- Geschichte der Poesie eines Volkes

ier Zenen lateinischen Abhandlung, ge- verwechselt werden. Der Nahme

lch zeigt hat, ssehr tief in dem System allein thut nichts bey der Sache,

lr« der Nordischen Völkerschaften ge- Solcher Gesänge nun wird mannich«

30 gründet. Und, wenn die Araber faltig gedacht. Wenn gleich dieje-

nt gleich einzele Abenteurer von solcher nigen , welche Karl der Große sam-

eit Art, wie unsre alten Ritter waren, nielle (S. Eginh. Vit. Car. M,

er- unter sich gehabt haben: so waren c. VIII, §,34. und den Poeta S xo

& B 5 in