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Zweyter Band. H - R.
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so wie die ganzen Einrichtungen des-selben mußten, sehr natürlich, zuDarstellungen von den Thaten seinerMitglieder führen. Selbst der Ge-brauch, daß, den Etatuten dessel-ben zu Folge, (S. die Stativs deTordre du St. Esprit, in Montfau-cons Monum. de Ja Monarchiefranç. Par. 1729 u. f. fol. 5 Bde.Bd. 2. S. 329) die Ritter ihre voll-zogenen Abenteuer zu erzählen ver-bunden waren, und daß diese treu-lich zu Buche gebracht und aufbe-wahrt wurden, kann etwas dazubeygetragen haben. Der innre Werthdieser erster»» frühern derselben istübrigens von keinem Belange, undauf keine Art mit ihren Nachahmun-gen, mit den Werken eines Ariost,Spcnser, Wieland, Nicolai, u. a m-zu vergleichen; nur weil sie die Epo-pöen ihrer Zeit sind, nur weil sie denStoff zu den Werken dieser ihrerNachahmer, und zugleich Beytragezur Kenntniß des Geistes und derDenkart dieser Zeit enthalten, habeich hier von ihren Eigenheiten undihrem Ursprünge einige Rechenschaftgeben zu müssen geglaubt. Aus-führlicher von ihnen überhaupt han-deln außer den, bey dem Art. Aben-reurlich angeführten Schriftstellern,noch zum Theil, Warburton in s.Ausg. des Shakesp. bey dem StückeLove’s labour lost; — Percy in denAbhandl. vor dem iken und gtenBde. der Reliques of ane. engl. Poe-try, Lond. 1765. 8- 3B. — Bcat-tie (über den Stoff und den Ursprungderselben) in dem Zten Abschn. s.Ab-handl. On fable and Romance, ins. Dissertât, trtor. and critic. ©.518.

■— Montesquieu (von einige» darinvorkommenden Gebrauchen) in demEsprit des Loix, Liv. XXV11I.c. 22. •— —

Uebrigens sind, von den tleumj,an epischen Gedichten überhaupt ge-schrieben worden, in cwi'eebiscberSprächet Ich begnüge mich mit An-

führung von 8. 6. Litzelii Histor.Poetar. Graecor. Germaniae , Lips.1730. 8 In lateinisches SprächetDe prima Exped. Attilae Reg. hun-nor. in Gallias, ac de rebus gestisWaitharii Aquitanor. Princ. Carmenep. Saec. Vl. Ex cod. mscript. . . .prod. . . a Er. Christ. Ionath. Fi-scher, l.ips. 1780. 4. Deutsch, nacheiner vollstand. Hanöschr. von Fdr.Möller, Carlsr. 1782.8. (Das Ge-dicht war schon vorher, aus ein paarVersen in den Annal. Bojor. Lib II.S. 130 und aus noch größer» Frag-menten in Muratori Antiq. ltal.Bd. 2. Lh. 2. S.704. Bd.z. S.96;bekannt. Daß es ganz so alt seynsollte, als es auf dem Titel heißt,daran steht sehr zu zweifeln; daß derHerausgeber ihm einen ganz falschenTitel gegeben hat, und daß es nicht,wie ein paar Littcratoren gesagt ha-ben, eine „vortrefliche" Epopöe ist;muß jeden der Inhalt lehren. Nichtvom Attila, sondern von den Tha-ten des Walther, sollte es überschrie-ben worden seyn. Die „Sitten undGebräuche der Europäer im zcen und6ten Jahrh. . . . von Frdr. Chr.Ionath. Fischer, Frankst. > 784 - 8 "welche zur Erläuterung desselben ge-schrieben sind, erläutern es eben nichtsonderlich. Gerade das Werk, well ^ches der Vers. dazu am mchrsten hätte ,brauchen sollen, das Lied der Nie« -belangen, hak er gar nicht dabey ge- ;braucht; wenigstens würde dieser Ge- jbrauch ihn, vor der unglücklichen -Erklärung der nebulones bewahrt |haben. Auch ein Wörterbuch hätte >dabey nicht schaden können; denn idie 8altu8, wovon die, bey Vers ,in6. angeführten Sidon. Apoll. .unbCaffiod. reden, sind nicht Wal- <der, sondern Sprünge, schnelle <Schritte. Uebrigens will ich, bey <dieser Gelegenheit noch bemerken,daß über den Attila selbst mehrere ]Heldengedichte geschrieben worden ,sind. Eines derselben soll Nic.Casolr 1

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