Band 
Zweyter Band. H - R.
Seite
31
JPEG-Download
 

31 .

ge

P

és

iq.

>r-

h-

e»

ii<

ct.

in.

fe.

7 -)

ge

:tu

0-

m*

ter

n.

in,

v.

al.

;c-

sie

\U

en

ilr

V*

cS

er«

en

ci.

ne

n.

es

w

ge

on

es

en

ge

L.

tir

ch

n-

%

ge

en

e»

H e l

Werken geliefert worden; und Nach-richren von ihnen sind in desduFres-noy Bibl. des Romans, Bd. 2. S.i8>. in des Quadrio 8cor. e Rag.d’ogni Poesia, Vol.IV. S. 5Z6u.f.zu finden. — Als eine fünfte Gat-tung von Ritterromancn lassen sichdie Geschichten vonAmadin ansehen;und mehrere französische L'ttcratorensetzen solche so gar mit den Dichtun-gen von Artur und der runden Ta-fel in ein Zeitalter. Aber, sovielich weiß, sind keine versificirten, frü-hern eigentlichen Gedichte davon vor-handen, oder doch bekannt. Undeben so wenig ist der eigentliche Ur-heber derselben, oder das Land, unddie Sprache, in welcher sie zuerst er-schienen sind, oder die wirklichen Be-gebenheiten^ welche ihnen zum Grun-de liegen, bis jetzt ausgemacht. Daßsie nicht, wie man gewöhnlich zuglauben pflegt, spanischen, sondernebenfalls französischen Ursprungessind, hat der Graf Trcssan in demdich. préliminaire, vor seiner Tra-duction tibre d’Amadis de Gaule,zu erweisen gesucht; und allerdingswürde es sonderbar seyn, wenn einspanischer Schriftsteller einen fran-zösischen Ritter zu seinem Helden ge-wählt hätte. Die davon Vorhand^nen Ausgaben werden, indessen, fürUebersetzungen aus dem Spanischenausgegeben, und diese spanischenOriginale (ob gleich D?ic. Anroniusin s. Bibl. Hifp. Vet. Bd. 2. lib. F.Kap. 7. 11.291. ihnen einen Versas-ser, Vasco Lobeyra, giebt, der im«gten Jahrh, gelebt haben soll) rei-chen-, so viel man mit Gewißheitweiß, nicht über das Jahr 1526.heraus. Da, wie gedacht, diesePomane nur in Prose noch da sind:so halte ich mich bey ihnen nicht auf.Mehrere Nachrichten von ihnen, undihren Ucbers. und Nachahmungenfinden sich in des du Fresnoy Bibl.des Romans, Bd. 2. <g>. 195 u. f.und in des Quadri» 8tor. e Rag.

H e l

d’ogni Poeíìa, Vol. TV. S. 516«. f.Nur will ich bemerken, daß Torq.Lasso die ersten Bände dieses Wer-kes allen andern Dichtercycn dieserArt vorzog. Eine sscbste Gattungvon romantischen Epopöen machendiejenigen aus, welche von einzeln,in der Geschichte gar nicht vorkom-menden, oder doch darin nicht be-rühmten Rittern, als von Gueri»de Loberans, Gautier d'Avignonu. d. m. bandeln, und wovon Oua-brio (a. a. O. S.' 58 ?) ein, obgleichkeineswcgcs vollständiges Verzeich-nis gegeben bat. Es ist, indessen,nicht der Mühe werth, solches zu er-gänzen. Die ältesten derselben sindebenfalls in französischen Versen,und, zum Theil schon im !2tettJahrh, geschrieben. Aber auch beyandern Völkern hat es, wie sich inder Folge zeigen wird, nicht an Ori-ginalen dieser Art gefehlt, ob sie gleich,spater erschienen, und größtenkheilsin Prosa abgefaßt sind. In Frank-reich oder vielmehr in der französi-schen Sprache, waren also die erstenKeime der romantischen Epopöe in sofern zu suchen, als die ihnen vorher-gegangenen lateinischen Gesthichtensich nicht dazu rechnen lassen, unddie, diesen zum Grunde liegendenBrittisichen, Fränkischen, u. a. Lie»der und Gesänge nicht mehr existiren.Wenn die Franzosen gleich nicht, alsdie eigentlichen Erfinder derselben an«gesehen werden können: lso würdenwir, ohne sie, doch schwerlich einenOrlando furioso, und einen Oberonerhalten haben. Die Ursachen ihrerEntstehung sowohl, als ihrer großenVervielfältigung in diesem Lande undin dieser Sprache liegen unstreitig indem, in Frankreich so eifrig betrie.denen und vervollkommten Ritterwe-sen selbst. Es war hier gleichsam inein ordentliches System gebracht;und der Werth, welcher darauf ge.legt wurde, der Glanz, der es um-gab, der Einfluß, welchen es hatte,