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lichen Festen und Spielen öffentlichund so gar von dem Theater herab,vorgelesen wurde, und jeder Rhap-sodiste, um aus dem einzeln Theile,welchen er declamirke, ein Ganzeszu machen, nothwendiger Weise, zum-Anfange und Ende dieses einzelnTheiles, etwas hinzu dichten mußte.( S. hist. crit. Hom. Seft. IV. Vund VI. S. io8- a. a. O.) Aristqrch,aus Alexandrie», zu den Zeireü desPtolemäus Philometor, nahm dieseGedichte also von Neuem vor, unddie Größe, und der Umfang, wel-chen jetzt die einzeln Bücher und Ge-sänge haben, folglich ihre Anzahl,ihre Bezeichnung mit Zahlen, anStatt daß sie, wie gedacht, sonstnach ihrem Inhalte bezeichnet wur-den, sind sein Werk. Auch hat ereinzelne Verse aus ihnen ausgemerzt,u. d. m. — Zugleich war Homerschon frühzeitig in Schulen zum Un-terricht gebraucht worden. (S- un-ter andern denIsokrates inPanegyr.und den l'lut. in Alcib.) —
Bey dieser, auf den Homer, ver-wandten öffentlichen und mannich-faltigen Aufmerksamkeit, bey demWerth seiner Gedichte selbst, undbey dem besondern Reize, welchensie für die Griechen haben mußten,ist es nun sehr natürlich, daß meh.rere Griechen über sie zu schreibenveranlaßt wurden. Von ihren aufuns gekommenen Arbeiten dicserArt,fange ich mit den geringern, denSchollen, an. Didymus (zu denZeiten des August) soll deren gelie-fert haben; wenigstens sind derglei-chen unter scinem'Nahmen da, obdiese gleich, wie schon Lascaris selbstzu sagen scheint, und unter andern,Fabricius (Bibl. gr. L. II. c. 3. §. 3.)wahrscheinlich genug gemacht hat,wohl nicht von ihm allein, und spa-ter, als er gelebt, gesammelt wor-den sind. Die, zu der Iliade, wur-den zuerst, mit dem Gedichte ftlbst,Rom 1517. f. die zu der Odyssee ein-
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zeln, aber mit jenen zusammen, Ven.152, -1528. 8- und ohne diese, Par.> 538 - 8- beyde, Gtrasb. 1539. 8-gedruckt. Vollständig sind sie auchden Baseler Ausgaben des DichtersvomJahr i<53;. 1551. 4. der Leid-ner und Amsterd.Ausg. vomJ. 1656.4. 2 B. (obgleich dieser sehr verstüm-melt) und der griech. lat. von Zos.Barnes, Camb. 1711. 4. 2 B- unddie crstern der Cambr. Ausg. derIliade von 1689. 4- und der Oxf.von 1676. 8- und 169;. 8- beyge.fügt. — Bey eben dieser Ausgabeder Iliade finden sich Schollen zuderselben, welche Aloys. AlemanniuSums Jahr iz>8 aus alten Hand-schriften zog. — Zu dem 9ten Ge-sang der Iliade gab Conr.Hornejus,Helmst. ,620. 8- Schollen heraus,weiche Joh. Caselius zu Florenz auseiner demVictorius gehörigen Hand-schrift genomnien hat. — Eman-Moschopulus; seine Scholia parapnr.ad Hom. lliad. I. II. gab.Jo. Scher«pezelius, Traj. ad killen. 1702 undI 7 1 9 - S- heraus. — Die, bey derLeipziger, und bey zwey Veneziani-schen Handschriften befindlichen, sindbey der Ausg. der Jlias, von I. B.C. d^Ansse Villoison, Ven. 1788- f.abgedruckt. — Ferner sind derglei-chen noch, vorgeblich vom Porphy-rius, u. a. m. in einer Leidner Hand-schrift, welche Js. Vossius aus derBibl. des Peirescius an sich brachte(S. Dissertât de praest. Cod. Lei-dens. et schol. in Homerum inedi-tis, von L. C. Valkenaer, bey demVirgil. Collât script gr. illuftr.Leov. 1747. 8-) — in einer Mos-kauer (s. die Vorr. S. »3. zu Synti-pae, Phil. Pers. Fabul. LXIL . . -Lijss. X78 r. S- und wovon EF-Mat«thai Proben in 3 Progr. DreSd.1786. 4. gegeben hat) u. a. m. vor-handen, wovon Fabricii Bibl. Gr.Lib. II. c. 3 Nachricht giebt, undder ;te Th. der Bibl. der alten Lit-terat. und Kunst, S. 26 u- f. nach-
zu-