2fett B. C. >. über welche Garnier,ebeud. im 4Zten Bde. S- >l. derD.uartansg. Observation» hat brus»fcn lassen. — Außer diesen, beson-ders abgefaßten Vergleichungen, sindderen, zwischen dem Homer undVirgil, noch in des Scaliger Poet.B. 5. Kap. g. S. 54Z- 2te Ausg. —in des Rene Bossu Traité dupoemeépique, Par. «675. 12. — in desP.!. Thomassin Manière d'étndier Ie8Poetes, Par. i6Zl. 8- •— in bittEssais des Trudlet, Par. 1762. 12.35 b,IV. < 5 .293. w. a, m. zu finden.— Eine Vergl. zwischen Homer undOssian, in den Thoughts on claíïicAuthors 1762. 8- Homer und Os».siau, in dem toten Stücke der Hö-ren. Tübingen 179;. —
Ueber -Homer« Geographie: Car.Traug. Gottl. Schoenemann Com-ment. de Geogr. Homeri, Gott.j ■ 87- 4- — Herrn. Schlichthorst:Geogr. Homeri, Gott. 1787 - 4 -Aug. Guil. Schlegel DeGeogr. Ho-
merica, Han. 1788- 8--
Ueber Homers Mineralogie: Mi-neralogie homérique . . p. Albin.L. Millin, Par. 1790. 8- Deutschvon F. T.Rink, Königsb. 179z. 8-—■Ueber den Werth des Homer;Zur Geschichte der darüber im Alter-thume geführten Streitigkeiten, ge,hört die Dissertation où l’on exa-mine s’il y a eu deux Zolles d'Ho-mère von Iacq. Hardion, in dem8ten Bd. der Mem. de l'Acad. des ■lnscript. 4te Ausg. -- Daß, in denneuern Zeiten, diese Streitigkeitenin Frankreich am lebhaftesten geführtworden, und daß, obgleich von denAlten überhaupt die Rede war, esdem Homer denn doch vorzüglichgalt, ist bekannt s aber alles, wasfür und wider, und über den Dich-ter, bey dieser Gelegenheit, gedrucktwurde, anzuzeigen, würde nichtallein zu sehr in das Weite führen,sondern auch deßwegen nicht von demgeringsten Nutzen seyn, weil viele
der erschienenen Schriften nur diePersonen der Tabler oder Lobredner,und ihre Art zu streiten angehen,oder nichts, als Witzeleyen über denHomer und über diesen Streitu. d.m.enthalten, 'wie ihn denn Fuzelier so-gar, in dem Arlequin, défenseurd'Homere, im 3.1715. auf das kvrmische Operntheater brachte. —Außer den Veranlassungen, welche,unter den Neuern, Scaliger (in sei-ner vorher angeführten Verglei»chung) Tassoni (in s. Peniieri ;div.Carpi 1670. 4.) unter den Franzo-sen selbst Bois Robert (in f. Guerredes Auteurs) Desmarets de St.Sorlin (in s. Desense de la poesieet de la langue franç. Par. 1675-8 )U. a. m. zu der Herabwürdigung desHomer gegeben haben können, liegtmeines Bedünkens die wahre Ursachehicvon, in dem Charakter der Na-tion überhaupt, in ihrer Eitelkeit,welche durch den Glanz des franzö-fischen Staates, zur Zeit, da dieseStreitigkeiten anficngen, noch thä-tiger seyn mußte, und vielleicht durchdas übertriebene Lob des Homer ge-reizt worden war; und dann in derbesondern Art ihre Cultur, und inden, diese bewirkenden Umständen,worunter vielleicht die Regierungs-form nicht eine der unwichtigsten ist,vermöge welcher der Einbildungs-kraft zu enge Gränzen gesetzt, oderihr doch nur eine einseitige Richtunggelassen worden ist. Wenigstensfieng der heftige Tadel des Homermit dem Lobe Ludewig des igten indem Siècle de Louis le grand, einemGedichte des Perrault, vorgelesenin der französischen Académie, imI. «637. an; und selbst in den Ver-theidigern des Homers zeigen sichnicht Spuren, daß man das wahre,eigentliche ^Wefen der Poesie genaugekannt hatte; man verlangte im-mer, einerseits, daß Homer denStoff zu seinen Darstellungen ausden französischen Sitten nehmen,K 4 und