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Zweyter Band. H - R.
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Puncte in die Platte brachte. (S-B-bl. der sch Wiffensch. B. y. S. zsz.)und Le Prince scheint dieses, blosdurch die von ihm erfundene Beitze,welche er, wahrscheinlicher Weise,mit einer Art von Pinsel auf diePlatte auftrug, bewirkt zu haben.(E- N. Dlbl. der schönen Wiffensch.Bd. io. S. >8o.) Aber zugleich mitihm lieferten dieH.H.Dauthe, Gott-lob und Baust zu Leipzig verschiedeneBlatter in eben dieser Manier. (S.N. Bibl. der sch. Wiffensch. Ld. 10.E- 333. Bd. 19. S. 336. Bd. 20.S- ZZZ.) und der Unterschied scheintnur aus jener Beitze, aus welcherLe Prince ein Geheimniß machte, ent-standen zu seyn- Durch den Eng-länder Paul Sandby, wurde dieseManier vervollkommt, und erhieltden Nahmen, gewaschene Manier(Gravure en lavis oder Aqua tinta)Auch haben außer ihm, V. Green,F. Jukes, I. Barry, Arch. Mac.duf, Rieh. Cooper, I. Wells, R-Dodd, so wie I. G- Prestel und Ma-dam Catharina Prestel, und unterden Italienern, Andr. ScacciatiBlätter in dieser Manier geliefert.Eine andre Art, Zeichnungen in Ku-pstr zu bringen, erfand der Abt Ri-chard de St. Non, vermittelst ge-wisser in die Platte eingedruckter Kör-ner; und noch eine andre Jos. de laFosse (S. N.Bibl. der sch. Wiffensch.B-io. S.z;; undB. 14. S. 347.)—— Zu dieser Erfindung gehört dievon Cornelius Ploos von Amstel,wodurch alle mit Kreiden, chinesi-scher Tusche und Farben gemachtenZeichnungen, bis zur höchsten Täu-schung nachgeahmt werden. Sie istungefähr im I. 1765 gemacht wor-den , und Nachr. davon geben die:Berichten wegens een Preentwerkvolgens de nieuwe uitvinding vande H. Corn. Ploos van Amstel, zoals dezelve van tyd tot tyd ge-plaats zyn in de vaterlandiche let-teroeihingen, Amst. 1768 U. f. 8-

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Die Nachr. von Künstlern und Kunsts.Bd. 2. S.46. Die Meustlschen Mis-test. Heft >7. S 315. u. a. m- Undverschiedene neuere französische Künst-ler, als Janinet, Demarkeau, Bon-net, u. a. m. haben Blatter in dieserManier verfertigt. Uebrigens wer-den auch diese Blätter mit mehr alseiner Platte gemacht; wenigstens istdieses an den Arbeiten der letzter»Künstler sichtbar. Ob aber Ploosv. Amstel sich dazu auch mehr als, Einer Platte bedient, ist wohl nochnicht entschieden. —■

Die Erfindung der Scbwar;kunf?fälltungefahr indasI. »64z. S.dcnArt. derselben.

Kupferstich; Kupfer.

hierher gehören vorzüglich: Been.picard Discours sur les préjugés decertains curieux, touchant la gra-vure, bey dessen Impostures inno-centes, ou recueil d'estampes d’a-près . . . Raphaël, le Guide, Car-lo Maratti, le Pousin, Rembrandt,etc. gravées à leur imitation, etselon le goût particulier de chacund’eux, Amsterd. 1734. fol. 78 BI.— de Piles De futilité des estam-pes et de leur usage, in dem 27te»Kap. der Idée du peintre pariait,Oeuv. T. 3. ©. 439 U. f. — Vo»dem Werth , und den Eigenheitendes Kupferstiches überhaupt, Ri-cbardson, in den Two discoursesand essays on the whole art of Cri-ticism, Lond. 1719. 8 - im aten Th.der französischen Ueberfctzung seinerTheoriedela peinture, Amst. 1728-8- E. io; ». f. — Von den Eigen-heiten und Vorzügen der verschiede-nen Arten von Kupferstichen handelt,der in dem vorigen Artikel angeführ-te Essay on prints, im 2ten Kap.S. 47 u. f. der aten Ausgabe — sowie eben derselbe, Regeln zu sam.mein, in dem ;ten Kap. S. 231. u.f. giebt — welche Hr. I. C. FüßlinO 5 in