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in England, Lond. 1759.8.■— Ver-zeichniß der in England, vom Jahre1700-1762 aufgeführten Opern undandrer Singstücke ... in Hitlerswvchentl. Nachr. v.J. 1767. S. 119-izi. u. m. — Ch. Burney im ztenund 6teu Kap. des gten Bds. s.Üist.
ofMusic.-S. übrigens die,
bey dem Art. Drama, S. 450 u. f.angeführten, von der Geschichte des.selben in England überhaupt, han-delnden Schriften.-
Geschichte der Oper in Deutsch-land. Die ersten Singetsspiel, wieder Vers. sie nennt, schrieb unteruns, Jacob Ayner, in den Jahren,570-1589. gedruckt Nürnb. 16,8-f. und diese sind durchgehends nacheiner Melodie gesungen worden. ImI. 1627 übersetzte Mart. Opitz seineDaphne aus dem Italienischen, wel-che Heinr. Schütz in Musik setzte,und die bey einem Fürstlichen Bey-lager in Dresden aufgeführt wurde.Ob seine Judith auch in Musik ge-setzt, und aufgeführt worden, weißich nicht. Verschiedene seiner Nach-folger, als Andr. Gryphius, Joh.Cbrstn. Halmann, und spater, Hinsch,Dressand, B. Feind, König (Sammt.Théâtral. Gedichte, Dresd. 1713-8-)"und vorzüglich Heinr. Postel und F.G- Hunold schrieben deren, beson-ders die beyden letztem, in Mengefür das Theater in Hamburg, aufwelchem im I. >678 die erste, vonBremer gesetzt, erschien. Daß dieWerke der erstem an einigen unsererdeutschen Höfe aufgeführt wordenseyn mögen, ist wahrscheinlich. InHarnburg erhielt sich die deutscheOver bis zum 1.1737. auch wurdenderen zu Leipzig und Braunschweiggespielt; sehr ofte waren die Ariendarin italienisch, und die Recitativedeutsch; und in Musik gesetzt warendiese Opern, von Bremer, Frank,Etrunk, Theil, Förtsch, Conradi,Kayftr, Stcffani, Matthcson,Echurrmann, Telemann, Graupner,
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u. a. m. Im I. 174» verschwan-den sie gänzlich von unserer Bühne;in diesem Jahre wurde in Danzigdieletzte gegeben. Unsere Kunstrichter,anstatt auf die Verbesserung dersel-ben zu denken, declamirtcn, unterAnführung Gottscheds, sie endlichzu Boden. Zugleich wurden an ver-schiedenen unserer ersten Höfe, alszu Wien, Dresden, Berlin, u. a. O.mehr, italienische Opern eingeführt,schöne Opernhäuser dazu gebaut,Sänger und Sängerinnen, mit gro-ßen Kosten dazu verschrieben, undmit großen Summen belohnt, u.d.m. — I. A. Scheibe machte wie-der mit seiner Thusnelde, im Jahre1749, einen schwachen Versuch siezu retten. Ihm folgte — Dan.Gchiebeler (Eigentlich gehört nurs. Scipio hieher, der in den Unter-halt. erschien, und in den Musikal.Gedichten, Hamb. 1770. 8 - steht;aber so viel ich weiß, ist er nie ge.setzt worden.) — Endlich erschien imI. ,773. Christoph Martin wie-lanvs Alceste, Lcipz. in Musik gesetztvon Anton Schweizer, aufgeführt zuWeimar; und im I. 1778 seine Ro-samunde, Weimar 8 - Auch gehörthieher noch seine Wahl des Herkules,ein musikalischer Prolog. — Am.Rlein (Günther von Schwarzburg,Mannh. 1776. 8-) — Fvr. Müller(Niobe, Mannh. 1778. 8 -) — ErnstLdr. Gvtrl. Schneider (Otto derSchütz, Gotha 1779 - 8 - Leipz. 178*-8 .) — w. H. Lreyh. v. Dalberg(Cora, ein Drama mit Gef. Mannh.
1780-8- Electra, eine musikal. Dé-clamation, ebend. 1780.8.)" ■’Sfrwilh. v. Gerstenberg (S- Minona,oder die Angelsachsen, Hamb. i? 85 -Z. gesetzt von I. A. P- Schulz, iß
unstreitig hieher zu zahlen.)--
Auch gehören im Ganzen unsre Mo-nodramen und Duodramen, oderdiejenigen Stücke hieher, in welchendie Déclamation durch Instrumental-musik unterstützt wird. D>e Verein-
lassung