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lassnng dazu gab wohl RousseansPygmalion (im 15 tat Bd. s. W. derZweybr. Ausg. Deutsch von Groß«mann, Gemmingen u. a. m.) obgleichdie Italiener ein ähnliches Stück,schon vom 1 .1651 besitzen. Die äl-testen sind, meines Wissens von A.F. v. Goue (Der Einsiedler undDi-do, Wetzl. 1771. 8-)— S 3 - Ber«tiu-b (Polyxena, im deutschen Mer.kuc vom I. 177z. gesetzt von F. W.Wolf, Leipz. 1775. 4.) — I. G.-Herder (Brutus 1774. 8-) — I.<£, Brandes (Ariadne auf Napos,Go'l). 1775. 8) — S- w. (Botter(Medea, Leipz. 1775. 8 ) — 2 t. G.Meisner (Sophonisbe, Leipz. 1776.8.) — £. A. Schubert (Andromcda,Dresl. 1776. ges. von H. v. Baum-garten.) — L. w. Ramier (Ccpha-lus und Procris, Berl. 1778-) —
R. ®. Rössig ( Vers. im Musikal.Drama . . . Bayr. 1779. 8.) —
S. G. Presser (Arthur, t-l. 1786. 8-Monome, s. 1 .1787. 8>) ^— T. -Hu-ber (Tamira, Tüb. 1791. 8-) —Ldr. Rambach (Theseus auf Kreta,
Leipz. ,791. 8-) — u. a. in.-
Nachrichten von deutschen Opernfinden sich: Im zten Bd. S. 278und 462. im 4ten Bd. S. 419. undim ;ten Bd. S. 409. der Marpurgi-schen Beyträge, aus Gottscheds Vor-rach zur Geschichte der dramatischenDichtkunst gezogen bis zum 1.1742.-7- Von den Hamburgischen Opern:in Matthesvns Musikalischen Patrio-ten, St. 22-24. — und im Art.Oper in G. E. Lessings Kollectaneen.-- Don den verschiedenen deutschenÄltesten ein Brief von Wieland imdeutschen Merkur, October 177z.—bedanken, die Vorstellung der Äl-teste betreffend, von F. C. Dreßler,Fest. 1774. z. — Ueber die Auffüh-rung der Gluckschcn Oper Alceste,«uf dem Königl. Operntheater inBerlin ,796. im Journal Deutsch-land. ;tes Stück, Vcrl. 1796. —Vers. über das. deutsche Singspiel,
im Teutschen Merkur, Jul. und Nov.177;. — UeberWielandsRosamun.de . . . von L. C. Andra, Eis. 178;.
8--Ueber die Italienische Oper
zu Berlin, Nachr. in MarpurgsHistor. frit. Beytr. Bd. 1. S- 75.und 500. Bd. 2. @.271. Bd. 4. S.426.-— Eine Gesch. dieses Theaters,im 2ten Jahrg. von C. F. CramersMagazin der Musik, S-z>6.-
Operetten; Comische Opern.
Die komische Oper, oder Operettehat, bey den verschiedenen Völkern,eine verschiedene Gestalt. Die italie-nische Opera bußa unterscheidet sichvon der komischen Oper, oder Ope-rette, anderer Volker dadurch, daßsie ganz, wie die ernste Oper, we-nigstens jetzt, gesungen wird, undsowohl Recitative als Arien hat.Sie ist, im Grunde, fast so alt, alsdie ernste Oper. Schon im 1. 1 597erschien der Anfiparaasso von Ora.zio Vecchi (S. Arteagas Gesch. derJtal. Oper, Bd. i. S. 261 u. f.)und es giebt deren vielleicht noch frü-here, ob sich gleich der Zeitpunkt,wenn das Recitativ darin eingeführtworden, nicht genau bestimmen läßt.Sie wurden , indessen, Anfänglichmehr als Zwischenspiele in den großenOpern, als wie für sich allein, ge-spielt. Eine der besten frühern istbic verità raminga, die aber nicht,wie in der ersten Auflage dieses Wer-kes, und an a. O- gesagt wurde,schon im 1 .1485, sondern erst Luccai 6;4. erschien, und deren Inhalt sichbey Arteaga, a. a. O. S- 330 findet.Geschrieben sind deren in Menge wor-den; aber wer vermag sie, so ange-nehm sie sich zum Theil hören lassen,zu lesen? Selbst Metastasio hat de.ren verfertigt. Die bessern sind nochvon Apostolo Zeno (prammi giocoii)von Piet. Pariati, von Goldoni(Opere glocole dramaticlre di Po-liffeno Fegejo . . Ven. 1753 . > 2 .
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