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Zweyter Band. H - R.
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Rom

Rom

Lud. Rodriguez, Ale. 1579- 8- 7-Romancero général . . . por Mig.de Madrigal, Mad. 1604. 4. 2 Bd.

— 8ylva de varios Romances ago-ra de nuevo recopilados . . . porJuan Tiarte, Bare. 1611. 8- —Romancero général . . por Ped.de Flores, Mad. 1614. 4. — Ro-mances varios de varios Autores

. por Ant. Diez, Zar. 1663. 12.

— Auch finden sich deren noch inden, bey dem Art. Lies, angereis-ten Cancioneros, so wie in den Flo-res de Poetas illustres de Espana,Valad. 1605. 4. — In den Poefiasvarias de grandes Ingeniös Espano-les . . . por Jos. Alfay, Zar. 1654.4. — In der Historia de los Van-des de los Zegris y Abencerrages,Cavalleros Moros de Granada ; delas Civiles guerras que huvo en el-la . . . sacada de un libro Arabica... por GimezPerez, Parcel. 1603.Mad. 1694. 8- einem Werke, das,was auch z. B- Carter in seinenReisen sagen mag (s Bertuchs Ma-gazin der spanischen und portugie-sischen Litteratur I. 278.) eben sowenig, als der Don. Ouixote, ausdem Arabischen übersetzt, und so vielWahrheit dabey auch zum Grundeliegen mag, sichtlich als Erläute-rung der darin eingewebten, undzum Theil ja schon viel früher inspanischer Sprache gedruckten Ro-manzen, geschrieben ist, welchen Be-weis «in bloßer Ausfpruch, ein blos-ses Zeugniß nicht ungültig machenkann) als bis man uns das arabi,sche Original näher bekannt macht.)

— u. a m. — Verschiedene derseb»den sind in Ursinus Balladen, Berl.1777. 8- >n den Volksliedern, Leipz.1778-1779. 8- 2 Th. (wo aber derAnfang der Romanze Rioverde, demEnglischen gemäß, so übersetzt ist,alS ob Rioverde nicht ein eigenerNahme eines Flusses wäre, welcheser denn doch ist) in dem itenTH. vonHrn. Bertuchs Magazin der spani-

schen und portugiesischen Litteratur,Weim. 1780.8.S. i.u. f. übersetzt. —Den Franzosen ist, wie gedacht,unter dem Titel, Romanze, dieseDichtart, anfänglich, nicht bekanntgewesen, glicht, daß es an solchenerzählenden Liedern gefehlt hätte.Unstreitig gehört zu den heroischenderselben, der so bekannte Gesangvon Karl dem Großen und Roland,welchen Taillefer sang (S. du CangeGlossar. Bd. 4. S. 769 u. f.) alleindiese nannten sie Chansons des ge-stes (©. Mem. histor. sur la chan-son en général S. 14. vor dem i tenBd. der Anthol. franc. (Par.) 1765.8 ) oder wenn der Inhalt zum Theiltraurig war, Lais (S. Fabl. ouContes du XII et du XIIl Siecles,Par. 1779. 8- Bd. 3. S. 168O wodenn auch einige Liebesromanzendieser Art in Auszügen mitgetheiltworden sind. In den folgenden Zei-ten verlohn sich diese Dichtungsart.Zwar soll, den Nouv. Allegor. destroubles du Royaume de l’Eloquen-ce, S- 70 u. f. zu Folge, Voiture,nach seiner Rückkunft aus Spanien,dergleichen in Frankreich eingeführthaben; auch finden sich in seinenWerken allerdings Balladen; aber,wenn solche gleich auch hier erzäh-lende Lieder sind: so weichen sie dochvon dem Ton der Romanzen in mch-rern Stücken ab. Die mchresien ha-ben refrains, und weder Gedankenoch Ausdruck sind nais und natür-sich darin. Erst in neuern Zeiteirlebte die Romanze wieder in Frank,reich aus; die Operette scheint dazudie Veranlassung gegeben zu haben;und in vielen derselben sind derglei.chen zu finden. Einer der erstenSchriftsteller welcher in Frankreichin neuern Zeiten das Wort Roman,ze wieder gebraucht hat, war St.Palaye m s. Romance d’Aucaliin etde Nicloette 1752. 12. Unter denNamen von Balladen aber schrieblauge vor Voiture schon Christine

von