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*735- 8- herausgegeben, und dieses»st denn auch in das Deutsche, sowie in das Englische übersetzt wor.den.)
Satiren bei) den Römern: Ausserden, vorher bereits angeführten,von der Satire der Griechen und Rö-mer zugleich handelnden Schriften,sind üdcq die letzten» besonders ge-schrieben: De l’origine et da pro-grès de la Satyre des Romains, etde tousles cbangemens qui Juisontarrivés, von Ano. Datier, als Vor-rede des 6 ten Bandes seiner Ueber«setzung des Horaz, Par. » 68 » - »639-r-2. rv Bde. — Io. Ant . Fulpii Li-ber de Satyrae latinae natura etra-tione, ejusque scriptoribus, quisnpersunt, Horatio, Persio, Juve-nali, Patav. 1744,8.— lo.Gerberide Romanor. Satyra Dissertât, phi-lologica, len. 1755. 4. — Von derHorazischen Satire wird, aber nurals Berichtigung einiger Urtheile inden Litteraturbriefen, in dm Frag-menten über die neuere deutsche Litte-ratur, ztc Camml. Riga »767. 8-S. 252. gehandelt. — Discours . .far les Satiriques tant latins quefrançois . . . vor der franjös. Ue-bersetzung des Persius, bon D. R. A.A. P. Par. 1772. 8- — Sur lesSatiriques latins, von Dusaulx, irrt43fen Bde. S. 157. der Menu del’Acad. des Infor. (1786. worin ersich nur mit dem Horaz beschäftigt.S. Disc. fur les Satiriques Latins,vor der aten Ausg. s.Uebers. des Ju-vénal, Par. 1782.8- (Ein allgemei-nes Gemählde der römischen Satire,Dergleichung des Horaz, Persius undZuvrnal, besonders in Ansehung desGeschmackes, der Sitten und derUmstände der Zeiten, in welchen sielebten.)— Die Satire, oder dieje-nige Dichtatt, welche sich, mit Rä-gung, Züchtigung, Verspottungmenschlicher Lasier, und Ungereimt-heilen, Thorheiten und Lächerlich-keiten abgicbt, hatte allerdiügs bey
den Römern eine etwas andre Ge-stalt , als bey den Griechen, i»nb er-hielt ihren Nahmen, Satire, wohlnicht von den Sauren, oder vonden Satyrspielen der Griechen. Aberder ganze Unterschied lag auch wohlnur im Nahmen, oder entstand ausdem Unterschiede in Cultur, Spracheund Sitten. Eine wahrhaft philo-sophische Vergleichung beyder findetsich in Flögels Geschichte der komi-schen Litteratur, Bd. 2. S. ia u. f.Die älteste Art der römischen Spott-und Schmähgedichte sind die so gc-nännten saturninischen und fescenni-nischen Verse, beyde vielleicht nurim Baue etwas von einander unter-schieden. Ueber den B^m der erstems. unter andern» den TerentianusMaur. De Metris, tin itcn Buche.Die letzter» blieben lange im Ge-brauch; allcfreche, unzüchtigeSpöt-tereyen hießen fescenninische Verse,besonders die bey Höchzeitseyern übli-chen. Noch im Claudia» (Oper.T-1. S. 156. ex ed. M. Gesn. Lips.1759. 8 ) kommen, unter dieser Auf-schrift, dergleichen Gedichte bor.Auch schrieb August dergleichen aufden Pvüio (iVlaoroh. Saturnal. Lib. II.0. 4. ©.234. Lond. 1694. 8 ) undCäsar selbst mußte es sich gefallenlassen, daß, bey seinem Triumphe,seine Soldaten ihn auf solche Art be-sangen (Suet. in vita Caes. 49 und5». S. 33. Ed. Eizev. 1671. 16.)Hierauf folgte eine Art vo» drama-tischer Lustbarkeit, welche den Nah-men Sature (Mischsviel) führte (S.den Art. Lomövie, S. 26;. b.) undaus dieser soll die Benennung Sa-tire für diese Dichtart endlich gebil-det worden seyn. Für den Urheberderselben wird ausgegeben: — En-»ius (339. I. v. Ch. Bestimmen zuwollen, wie Ennius darauf gebrachtworden ist, zum bloßen Lesen, nichtzur Vorstellung, Gedichte zu schrei-ben, welche Verspottung und Züch-tigung der Thorheiten und der Laster
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